„Tatort“ aus Weimar: Kommissare werden gejagt – doch alle sprechen nur DARÜBER

Nora Tschirner und Christian Ulmen ermittelten wieder.
Nora Tschirner und Christian Ulmen ermittelten wieder.
Foto: MDR/Wiedemann&Berg/Stephanie Kulbach

Weimar. Am Sonntagabend kam der „Tatort“ aus Weimar.

Dabei standen allerdings die beiden Ermittler Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) selbst im Fokus der Ermittlungen.

Zur Handlung: Die beiden „Tatort“-Kommissare bringen einen Mann vor Gericht. Sie sind davon überzeugt, dass Harald Knopp eine Frau ermordet hat.

„Tatort“ (ARD): Ermittler gerät selbst unter Verdacht

Doch das Gericht glaubt an die Unschuld von Knopp und spricht ihn frei. Ein Schock, vor allem für Lessing. Kurze Zeit später erhält er einen Anruf von Knopp, der ihn darum bittet, zu seinem Schrottplatz zu kommen.

Typisch: Es ist nachts, Lessing ist allein, trotzdem macht er sich auf den Weg – nur, um Knopp vorzufinden: tot.

Doch es kommt noch schlimmer. Weil der Mann mit Lessings Dienstwaffe ermordet wurde, steht der Kommissar aus Weimar plötzlich selbst unter Verdacht. Seine Kollegin Kira Dorn ermittelt, um die Unschuld ihres Partners zu beweisen.

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Kira Dorn geht ins Theater - Detail sorgt für Gesprächsstoff

Die Ermittlungen führen sie in ein Theater, wo der Bruder des Verstorbenen arbeitet. Als die Polizistin ankommt, wird das Musical „Titanic“ inszeniert.

Das sorgt bei den Zuschauern für viel Gesprächsstoff. „Ich wollte Tatort gucken und bin irgendwie plötzlich bei Titanic gelandet“, schreibt eine Userin bei Twitter. Eine andere Nutzerin twittert: „Egal, wie dieser Tatort wird, die Titanic-Aufführung hat mich komplett überzeugt.“

Doch besonders ein Detail interessiert die Fans: Der Eisberg im Musical. Er wird von einem Menschen gespielt.

Der Eisberg erinnert an...

Der Eisberg ist dabei nicht irgendein Eisberg. Keineswegs ist er ein normaler Eisberg, wie man ihn kennt. Er ist ein sehr spitzer Eisberg, der die Zuschauer vor allem an eines erinnert: die Kapuze des berüchtigten Ku-Klux-Klans aus den USA.

  • Hat da gerade ein Typ vom Ku-Klux-Klan den Eisberg gespielt?
  • Welches Kind durfte da wohl den Ku-Klux-Klan in der Schulaufführung spielen? Oder war's ein Eisberg? ich bin jedenfalls neidisch.
  • Ku-Klux-Klan - das Musical
  • Der Ku-Klux-Klan-Eisberg

Sogar der offizielle Twitteraccount des „Tatort“ äußert sich dazu: „Moment mal! Der Ku-Klux-Klan hatte was mit dem Untergang der Titanic zu tun?“, heißt es auf der Seite.

Ein Zuschauer findet: „Wer immer auf diese Idee kam, sollte eine Beförderung bekommen!“

Wie es zu dem Eisberg kam, der an die Ku-Klux-Klan-Kapuze erinnert, ist nicht geklärt.

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Das ist der Ku-Klux-Klan:

  • Gründung: 24. Dezember 1865
  • ein Geheimbund vor allem in den US-Südstaaten
  • er ist rassistisch und gewalttätig
  • von 1865 bis 1875 und 1915 bis 1944 war er als einheitliche Organisation aktiv
  • seitdem bestehen unter dem Namen mehrere voneinander unabhängige Gruppen

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Mehr Gefühl als Klamauk

Bei Weimar-Tatort setzte Regisseurin Helena Hufnagel (34) diesmal mehr auf Gefühl als auf überraschende Wendungen und grotesken Klamauk - die bisher für gute Quoten, aber auch für sehr geteilte Meinungen beim Publikum sorgten.

Es sei der emotionalste aller bisherigen Weimarer Fälle, wie sie es formuliert. Die ganze Folge des neuen „Tatort“ aus Weimar kannst du in der ARD Mediathek ansehen.

„Tatort“-Zuschauer sind unzufrieden

Besonders gut kam der „Tatort“ bei den Zuschauern nicht an. Auszüge aus dem von der „Tatort“-Redaktion erfragten Feedback bei Twitter:

  • „Ziemlich beknackt, besonders der Schluss“
  • „Die Dialoge sind ganz witzig, aber die Story war eher so mau.“
  • „Weimar normal stark, heute sehr schwach. Sehr langweilig und ne haarsträubende Story“
  • „Na ja,geht so. Die beiden Hauptdarsteller sind süß. Der Plot etwas an den Haaren herbeigezogen.“
 
 

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