„Supertalent“-Kandidatin († 33) im Breisgau getötet

Die getötete Alla K. nahm 2010 bei der Sendung „Supertalent“ teil.
Die getötete Alla K. nahm 2010 bei der Sendung „Supertalent“ teil.
Foto: dpa

Freiburg. Am Samstag ist eine junge Frau (33) tot im Rhein entdeckt worden, wie die Polizei berichtet. Wie die „Bild“ nun herausgefunden hat, handelt es sich dabei um die ehemalige „Supertalent“-Kandidatin Alla K.

Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen dringend tatverdächtigen Mann (30) erlassen. Er steht unter Verdacht, die Frau getötet zu haben. Zuvor wurde Alla K. wochenlang vermisst. In welchem Verhältnis der Verdächtige zu der jungen Frau stand, ist noch nicht bekannt.

Die weiteren Hintergründe versucht nun die Sonderkommission „Altrhein“ mit mehr als 30 Ermittlern zu ergründen.

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„Supertalent“-Kandidatin arbeitet jahrelang als Tänzerin

„Wir sind sehr bestürzt und wünschen den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit“, heißt es in einem Statement des „Europapark Rust“ gegenüber „Bild“.

Die junge Frau hatte dort jahrelang als Tänzerin in Shows gearbeitet. Außerdem arbeitete sie auch für den Zirkus Knie. „Die Künstlerwelt ist bestürzt, trauert um eine Ausnahmekünstlerin“, sagte Mirjan Mavriqi vom Zirkus Knie.

2010 nahm sie auch an der vierten Staffel der RTL-Show „Das Supertalent“ teil. Ihr Auftritt mit dem Hula-Hoop-Reifen begeisterte damals die Jury um Bruce Darnell und Dieter Bohlen. Gewinnen konnte sie die Show 2010 aber nicht. Das Rennen machte damals der Sänger Jean-Michel Aweh.

Die Ermittler bitten weiterhin um Hinweise bei ihren Ermittlungen. Wenn du Ende April oder Anfang Mai verdächtige Beobachtungen im Bereich des Rheins bei Rust gemacht hast, melde dich bei der Polizei unter 0781/21-2820. (fel)

 
 

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