Streit um "Chemiewolken" - Kachelmann erneut vor Gericht

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Berlin.. Eine umstrittene Äußerung von Wettermoderator Jörg Kachelmann über Anhänger einer Theorie über sogenannte Giftwolken beschäftigt ab Freitag eine Zivilkammer des Berliner Landgerichts. Der 53-Jährige hatte gesagt, man habe es mit "Neonazis und Verrückten" zu tun. Die Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" vertritt umstrittene Ansichten zu sogenannten Chemtrails. Mit einstweiliger Verfügung hatte das Landgericht Berlin im Oktober vergangenen Jahres Kachelmann diese Äußerung untersagt, weil sie nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sei. Dagegen legte Kachelmann Widerspruch ein.

Die klagende Bürgerinitiative ist der Auffassung, dass das Wetter beeinflusst und kontrolliert wird. Kondensstreifen am Himmel sind ihrer Ansicht nach Giftwolken, die künstlich zur Klimaveränderung erzeugt würden. In mehreren Internetvideos hatte Kachelmann diese Ansichten als frei erfundene Idee von "Verschwörungstheoretikern" bezeichnet, die Menschen Angst machen wollten. (dapd)

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