Stefanie Hertel bei „The Masked Singer“: Diese Hinweise haben sie als Panther verraten

Bereits der Auftakt der neuen TV-Show "The Masked Singer" bescherte ProSieben hervorragende Einschaltquoten. Wir erklären worum es bei der Sendung geht.

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Köln. Ganz kurz vor dem Finale am Donnerstag von „The Masked Singer“ musste der Panther seine Maske abnehmen. Hinter dem sexy Kostüm versteckte sich ausgerechnet die etwas biedere Volksmusik-Legende Stefanie Hertel. In der ProSieben-Show begeisterte sie das Publikum wochenlang mit einer unfassbaren Bandbreite an Songs - und zeigte, dass sie weit mehr kann als Schlager.

Genau an ihrem 40. Geburtstag musste sie Gesicht zeigen. Doch zum Ende der Sendung hat das Publikum und die Jury noch ein Geburtstagsständchen für sie gesungen.

Stefanie Hertel: Diese Hinweise haben den Schlagerstar verraten

Wie erklären dir genau, welche Hinweise Hertel spätestens ab der zweiten Woche verraten haben.

„The Masked Singer“: Warum Stefanie Hertel der Panther sein musste

Erster Hinweis ist eine römische Zahl:

Im ersten Hinweisclip hält der Panther einen Schal mit einer römischen Jahreszahl hoch - 1989. Im Leben von Stefanie Hertel spielte dieses Jahr eine entscheidende Rolle. In diesem Jahr fiel die Berliner Mauer und ermöglichte Hertel, die im sächsischen Vogtland geboren wurde, erst ihre große Karriere.

Hierzu passt auch der eingesprochene Satz: „Lange war ich eingesperrt, Marionette in einem Rudel. Doch ich wollte die Freiheit.“ Ein Hinweis auf den Mauerfall und die sich anschließende Öffnung der Grenzen.

Zweites Indiz: 60 Punkte

Im zweiten Hinweisvideo fährt der Panther auf seinem Motorrad ein Rennen. Dazu wird der Text eingeblendet: „Sieger Panther mit 60 Punkten.“ Diese Punktzahl brachte der damals 13-Jährigen 1992 den Sieg beim „Grand Prix der Volksmusik“ - und bedeutete den endgültigen Durchbruch für die Schlagersängerin.

Drittes Indiz: Gejodel

Stefanie Hertels erster großer Hit war „Ich wünsch mir einen kleinen Teddybär“. Darin fällt die Zeile: „Ich wünsch mir einen kleinen Teddybär, der jodeln kann. Wie schön das wär. Dann würd ich mit ihm jodeln jeden Tag.“ Und tatsächlich fängt die erst sechs Jahre alte Stefanie Hertel wenig später an, zu jodeln. Das passt zu dem Hinweis aus der vierten Live-Show, in der drei Fernseher nacheinander die Wortfetzen „Ho“, „Li“, „Lo“ einblenden. Das klingt schon ziemlich nach dem Gejodel aus Hertels Video. Wer unbedingt will, kann sich ein entsprechendes Video hier ansehen.

Viertes Indiz: Die Brücke

In dem genannten Einspieler fährt der Panther über eine Brücke. Das Lied, mit dem Hertel 1992 beim „Grand Prix der Volksmusik “ gewann, hieß „Über jedes Bacherl geht a Brückerl.“ Sicher kein Zufall. Im Hintergrund der Brücke sind Berge zu sehen. Und Stefanie Hertel wohnt mit ihrem Mann in Chiemgau. Dort sind quasi nur Berge.

Fünftes Indiz: Teddybären

Für einen exklusiven Online-Hinweis posiert der Panther in einer Instagram-Story von „Masked Singer“ mit einem Teddybären. Und wer hatte im Alter von sechs Jahren seinen ersten Auftritt beim „Oberhofer Bauernmarkt“ (DDR-Fernsehsendung) mit dem Titel „Teddybärjodler“? Richtig. Stefanie Hertel.

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Wenn du wissen willst, wer hinter den anderen Kostümen steckt, kannst du einfach unsere Texte zu den aktuellen Vermutungen nachlesen:

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Und 2015 erzählte Hertel in einem Interview, dass ihre Tochter ihr einen Teddy geschenkt hat, der sie bei der Arbeit stets begleitet.

Sechstes Indiz: Die Begrüßungsprämie

Im zweiten Hinweisvideo erhält der Panther einen Scheck in Höhe von 100 Mark. Eben diese Summe machte als „Begrüßungsgeld“ Geschichte. Jeder DDR-Bürger bekam sie bei der Einreise in die Bundesrepublik - auch Stefanie Hertel nach der Grenzöffnung im Jahr 1989. Hertels Vater Eberhard erzählte im Februar sogar wo und wie Stefanie Hertel ihr Begrüßungsgeld bekam:

Siebtes Indiz: Zum ersten Mal sexy

Im ersten Hinweisvideo erzählt der Panther: „Ich bin der Panther und werde zum ersten Mal meine sexy Seite zeigen.“ Das würde auch auf Hertel zutreffen, die sich im Stile der klassischen Schlagerszene Zeit ihres Lebens bieder-brav präsentierte.

Achtes Indiz: Kochen

Nach der zweiten Folge gab ProSieben bei „Red“ noch einen weiteren Hinweis auf die Identität des Panthers. Demnach kocht der Promi hinter der Maske gerne. Und tatsächlich hat Hertel in der Vergangenheit immer wieder im TV gekocht, etwa bei Alfred Biolek oder Johann Lafer. Sich selbst bezeichnete Hertel außerdem als „leidenschaftliche Hobbyköchin“.

Hinzu kommt, dass Hertel im Sommer zwar immer Live-Auftritte absolviert - aber nicht am Donnerstag, wenn „Masked SInger“ ausgestrahlt wird. Und zwar postete Hertel am Termin der zweiten Show Fotos von einer Paris-Reise. Zwischen dem Foto und dem Beginn der Live-Show liegen allerdings 14 Stunden - und natürlich könnte Hertel ihre Follower auch bewusst in die Irre führen.

Neuntes Indiz: Die Casting-Show

In der dritten Ausgabe von „Masked SInger“ wurde angedeutet, dass der Panther eine Casting-Show-Vergangenheit hat. Das trifft auf Hertel zwar auch bedingt zu, dürfte aber vor allem eine Anspielung auf ihre Teilnahme an der RTL-Show „Let's Dance“ sein, wo sie 2012 das Halbfinale erreichte.

Auch die Statur passt zur 39-Jährigen. Zu 100 Prozent ist es natürlich nicht sicher, dass Hertel der Panther ist - aber zu 99,9.

Zehntes Indiz: Dreiköpfige Panther-Familie:

Im Hinweisvideo er dritten Show ist ein Bild von der Familie des Panthers zu sehen. Es zeigt den Panther mit zwei anderen Panthern. Und Stefanie Hertel lebt gemeinsam mit ihrem zweiten Mann und Tochter Johanna aus der ersten Ehe mit Stefan Mross.

Im Halbfinale flog die Schlagersängerin raus. Somit wurde sie sechste in der Show. Fünf Prominente sind immer noch maskiert und werden am Donnerstag um 20.15 Uhr bei „Masked Singer“ auf Prosieben singen. (fel)

 
 

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