„Sprachlos und entsetzt“: Ikea-Kundin hört einen lauten Knall – und kann nicht glauben, was passiert ist

Der Einkauf bei Ikea ist für viele Kunden ein Erlebnis. (Symbolbild)
Der Einkauf bei Ikea ist für viele Kunden ein Erlebnis. (Symbolbild)
Foto: Dinendra Haria / i-Images / imago/i Images
  • Eine Ikea-Kundin hörte plötzlich einen Knall im Arbeitszimmer
  • Als sie nachsah, fand sie ihre Ikea-Vitrine teilweise zerstört vor
  • Auf der Facebookseite des Möbelhauses hat sie nun ein Bild der kaputten Vitrine gepostet

Berlin.  „Komm, wir fahren zu Ikea!“ Der Gang zum schwedischen Möbelriesen ist für viele Leute mehr als nur ein Einkauf. Kaum hat man die Kleinen im Smaland abgeliefert, verleibt man sich eine solide Portion Köttbullar ein. Es folgt die obligatorischen Mandeltorte als Dessert. Und obwohl man sich vorgenommen hat, dieses Mal wirklich nur das Billy-Regal und eine neue Bratpfanne zu kaufen, landen wie von Zauberhand auch noch Topflappen, Teelichter und Gewürzgläser in der gelben Tüte.

Das Vertrauen einer Ikea-Kundin aus Nordrhein-Westfalen dürfte nun aber dauerhaft geschädigt sein und künftige Besuche mit einem bitteren Beigeschmack versehen. Auf der Facebookseite des Möbelhauses erzählt sie die Geschichte, die ihr widerfahren ist – und postet ein Bild, das tausend Worte spricht.

„Von alleine in die Luft gejagt“

Die Kundin namens Nadine schreibt, wie sie im Wohnzimmer saß und plötzlich einen lauten Knall im Arbeitszimmer vernahm. Verschreckt sah sie nach und fand ihre Ikea-Glasvitrine zerstört vor. Die Tür hat sich, wie sie schreibt, „von alleine in die Luft gejagt“ – dabei war das Möbelstück erst sechs Monate alt! Zu sehen ist eine mit Figuren liebevoll dekorierte Vitrine, die zum Teil nur noch ein Scherbenhaufen ist.

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Klar, dass die Kundin über die unerwartete Selbstzerstörung der Vitrine wütend ist. Ihre Frage an Ikea: „Muss ich mich vor meinen anderen beiden [Türen, Anm. d. Red.] nun in Deckung stürzen?“

Zur Rückgabe muss der Artikel laut Ikea „vollständig sein“

Der Kundenservice des Möbelhauses hat sich sofort mit Nadine in Verbindung gesetzt. „Wir haben ein großzügiges Rückgaberecht von einem Jahr – aber dazu brauchen wir den Kassenbon und der Artikel muss vollständig sein“, antwortet Ikea auf ihren Post.

Wie sie schreibt, hat sie die den Bon aber nicht mehr, und auch die zweite Anforderung dürfte in dem Fall schwierig zu erfüllen sein. Sie hat Ikea ihre Daten übermittelt und wartet nun auf eine baldige Lösung des Problems. (raer)

 
 

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