Spotify will Barack Obama – als „President of Playlists“

Wenn es nach Spotify geht, könnte Barack Obama direkt als Präsident weitermachen – als „President of Playlists“.
Wenn es nach Spotify geht, könnte Barack Obama direkt als Präsident weitermachen – als „President of Playlists“.
Foto: imago stock&people / imago/epd
  • Barack Obama hat vor kurzem in einem Interview gescherzt, er könne sich einen Job bei Spotify vorstellen
  • Nun hat der Streamingdienst eine passende Stellenanzeige auf seiner Homepage veröffentlicht
  • Sie wollen einen „President of Playlists“ – und viele Menschen kommen nicht in Frage

Berlin.  Es ist eher unwahrscheinlich, dass Barack Obama nach seiner Zeit als US-Präsident langweilig wird. Als ehemals mächtigster Mann der Welt hat man in der Regel genug Anfragen und Angebote, irgendetwas zu tun. Den vom Titel her coolsten Job kann er auf jeden Fall jetzt bei Spotify haben.

Der Streamingdienst sucht auf seiner Homepage nämlich seit neuestem einen „President of Playlists“. Und das Jobprofil ist derart anspruchsvoll, dass nicht viele Menschen in Frage kommen. Genau genommen sogar nur einer: Barack Obama.

Gesucht: Friedensnobelpreisträger

Denn Spotify sucht jemanden, der unter anderem Ideen hat für eine „Warm-up-Playlist, um danach der Nation von einem neuen Gesundheitsgesetz zu berichten, das den eigenen Namen trägt“.

Genauso muss der Bewerber jemand sein, der „acht Erfahrung im Führen einer hoch angesehenen Nation“ nutzen kann, „gute Kontakte zu einer großen Auswahl von Künstler und Musikern“ hat und der „einen guten Teamgeist, eine exzellente Arbeitseinstellung, eine freundliche und warme Art sowie einen Friedensnobelpreis“ mitbringt.

Spotify-Chef macht Obama auf Angebot aufmerksam

Den Spaß erlaubte sich Spotify, weil Obama vor wenigen Tagen in einem Interview scherzte, er könne sich einen Job bei dem schwedischen Streamingdienst vorstellen. Spotify-Chef Daniel Ek twitterte Obama an und schickte ihm den Link zum Stellenangebot.

Noch hat Obama nicht auf die Offerte reagiert. Aber ein bisschen hat er dem Streamingdienst eh schon zugearbeitet. 2016 veröffentlichte Spotify schon Sommer- und Trainings-Playlisten des US-Präsidenten. (ba)