Spinnenalarm im Pflegeheim – Evakuierung konnte gerade noch verhindert werden

Zunächst dachte man, die Spinnen könnten Exemplare der hochgiftigen brasilianischen Wanderspinnen sein.
Zunächst dachte man, die Spinnen könnten Exemplare der hochgiftigen brasilianischen Wanderspinnen sein.
Foto: imago stock&people / imago/blickwinkel
  • In einem Seniorenheim herrschte an diesem Donnerstag Spinnenalarm
  • Zunächst ging man von hochgiftigen Tieren aus
  • Nun steht fest: Die Krabbeltiere sind harmlos

Bramsche.  Im Landkreis Osnabrück mussten die Bewohner eines Pflegeheims an diesem Donnerstag bangen: Spinnenalarm! Aus einer Obstkiste gekrabbelte Spinnen haben einen Großeinsatz ausgelöst, denn zunächst vermutete man für Menschen giftige Bananenspinnen.

Mittlerweile ist klar: Die Krabbeltiere sind harmlos. Eine Evakuierung der Bewohner war bereits vorbereitet worden.

Alarmstufe Rot – bis zur Entwarnung

Nach dem Alarm seien jedoch zunächst Schädlingsbekämpfer, Vertreter des Landkreises und Rettungsdienste, die Freiwillige Feuerwehr, die Kreisfeuerwehr und die Polizei vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die Feuerwehr am Abend mit.

Zunächst sollte ein Experte vom Osnabrücker Zoo prüfen, ob es sich um toxische Bananenspinnen handelt. Als dieser die von Heim-Mitarbeiterinnen eingefangenen zwei Tiere nicht bestimmen konnte, wurde ein Spinnen-Fachmann vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt am Main zurate gezogen.

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Dieser stellte anhand von Fotos fest, dass es sich um eine ungefährliche Art handelt. „Nach dieser Zusicherung durch den Experten konnten die vorsorglich vorbereiteten Maßnahmen zur Evakuierung des Seniorenheims abgesagt werden“, teilte die Feuerwehr weiter mit.

Zum Glück! So können die Bewohner des Seniorenheims heute beruhigt in ihren Betten schlafen. (dpa/alka)

 
 

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