Spieler prügeln sich wegen „Pokémon Go“ – Du wirst überrascht sein, wenn du ihr Alter erfährst

Unfallversicherung für Pokemon GO-Spieler

Ein deutsch-schweizerisches Start-Up-Unternehmen bietet gebannten "Monsterjägern" eine Absicherung gegen eventuelle Schäden an.

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  • In Ludwigshafen endete ein „Pokémon Go“-Spiel in einer Prügelei
  • Zwei Männer sind beim Spiel aneinandergeraten
  • Vorfälle wie dieser sind kein Einzelfall

Ludwigshafen.  „Pokémon Go“ ist so 2016 – das hatten wir im Februar noch prophezeit. Doch so ganz scheint das Online-Videospiel noch nicht an Bedeutung verloren zu haben, zumindest für diese Spieler aus Ludwigshafen.

In der westdeutschen Stadt wurde aus dem Online-Spaß brutaler ernst, als zwei „Pokémon Go“-Spieler aneinandergerieten. Doch es waren keine Kinder oder Jugendliche, sondern erwachsene Männer!

Ein 42 (!) Jahre alte Mann stieß einen 51-jährigen (!) Spieler im Streit so heftig um, dass dieser Verletzungen erlitt und vom Rettungsdienst versorgt wurde, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Streit endet in Körperverletzung

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend. Zunächst fand der Kampf zwischen den Spielern nur virtuell in einer sogenannten „Pokémon Go Arena“ statt, doch dann wurde aus dem Spiel Realität. Nach gegenseitigen Provokationen eskalierte der Streit.

Nach Polizeiangaben erhielt der Angreifer eine Anzeige wegen Körperverletzung.

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Prügelei ist kein Einzelfall

Bei „Pokémon Go“ jagen die Spieler kleine Monster, die sich scheinbar an realen Orten aufhalten. Zu sehen sind sie aber nur auf dem Handy-Display. Das Spiel wurde bereits millionenfach heruntergeladen.

Vorfälle wie dieser in Ludwigshafen sind kein Einzelfall: Im Sommer 2016, als das Spiel gerade erschienen war, registrierte die Polizei in Großbritannien fast 300 Vorfälle – die Bandbreite reichte damals von Verkehrssünden, über Raub und Körperverletzung bis hin zu Sexualdelikten. (dpa/alka)

 
 

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