Sparkasse stellt beliebten Service ein – Kunden werden zur Umstellung gezwungen

Die Sparkasse ändert ein bei Kunden beliebtes Verfahren.
Die Sparkasse ändert ein bei Kunden beliebtes Verfahren.
Foto: dpa

Kunden, die den Online-Banking Service ihrer Sparkasse nutzen, müssen sich nun von einem beliebten Verfahren verabschieden.

Wer sich gerade erst an sein TAN-Verfahren gewöhnt hat, muss sich nun trotzdem umstellen oder sich bei Fragen an die Sparkasse seines Vertrauens wenden.

Sparkasse: Änderung ab Herbst – Authentifizierung mit iTan nicht mehr erlaubt?

Denn das Schicksal des iTan-Verfahrens (mit Tan-Nummern auf einem Zettel) ist besiegelt. Ab Herbst 2019 soll die Authentifizierung mit der iTan nicht mehr erlaubt sein.

Wer also momentan beim Online-Banking noch die auf Papier-Tan gedruckten Listen mit Transaktionsnummern (TAN) benutzt, muss sich dann umstellen.

Nicht nur dieses Verfahren, sondern auch das SMS-TAN-Verfahren per SMS soll es laut dem Onlineportal „Chip" nicht mehr ewig geben. Genaueres ist aber zum Ende des SMS-Verfahrens nicht bekannt.

Andere Online-Bezahldienste ändern Authentifizierung ebenfalls

Kürzlich führte auch der der Online-Bezahldienst PayPal seine Zwei-Faktor-Authentifizierung als Alternative zur SMS ein.

Auch bei der Sparkasse findet sich aktuell ein weiteres Beispiel für neue Optionen.

Denn in einigen Regionen in Deutschland werden Kunden bereits per E-Mail darüber informiert, dass sie auf Alternativen zur SMS-TAN ausweichen müssen. Andernfalls können sie nicht mehr alle Online-Banking-Funktionen nutzen.

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Sparkasse bietet regional verschiedene Online-Banking an

Gegenüber dem Onlineportal bestätigt die Berliner Sparkasse diese E-Mails. Trotzdem gebe es weiterhin regionale und von Sparkasse zu Sparkasse unterschiedliche SMS-TAN-Verfahren. Bei Unsicherheiten wird Kunden dazu geraten, sich bei ihrer Sparkasse über mögliche Änderungen zu informieren.

Sparkassen-Kunden in Berlin werden zwischen März und September per E-Mail und auf der Website der Sparkasse über die Änderungen informiert.

Berliner Sparkassen-Kunden müssen sich als Erste umstellen

Während die Berliner also das TAN-Verfahren wechseln müssen, kann bei Sparkassen in anderen Bundesländern vorerst auch alles beim Alten bleiben.

Generell empfiehlt die Sparkasse aber Kunden schon jetzt von SMS-TAN auf Alternativen umzusteigen, da bei diesem Verfahren nicht die gleiche Sicherheit gewährleistet werden kann.

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Sparkasse rät: TAN-Verfahren via SMS gilt nicht als sicherstes Verfahren

Tatsächlich ist die Zustellung des Sicherheitscodes per SMS nicht unbedingt die sicherste Variante, denn die SMS wird unverschlüsselt verschickt und kann damit theoretisch abgefangen werden.

Sparkasse: Alternativen zur SMS

Das sind die Alternativen für Sparkassen Kunden, die das SMS-TAN-Verfahren oder das iTan-Verfahren nutzen:

  • Push TAN-Verfahren: Statt einer SMS bekommen Kunden die TAN per Sparkassen-App (App kann über ein Passwort und den Fingerabdruck geschützt werden)
  • Chip TAN-Verfahren: Verfahren bietet sich an, wenn Kunden kein Smartphone für ihr Online-Banking nutzen wollen (Transaktionsnummer generiert sich mit Hilfe der Sparkassen-Karte.

Benötigt werden die Sparkassen-Karte, der Chip-TAN-Generator und Online-Banking im Browser.

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TAN-Wechsel auch ohne Aufforderung der Sparkasse möglich

Wer nun einen Wechsel des TAN-Verfahrens angehen möchte, muss nicht erst auf die Aufforderung seiner Sparkasse warten. Wechsel können zu jederzeit im Online-Banking Portal selbstständig angegeben werden.

Unter „Service" und „TAN-Alternative" müssen Kunden lediglich die weiteren Anweisungen befolgen.

 
 

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