Spaniens König Felipe auf Paderborner Flughafen gelandet

Spaniens König Felipe VI. besucht Unternehmen in Ostwestfalen.
Spaniens König Felipe VI. besucht Unternehmen in Ostwestfalen.
Foto: dpa
Am zweiten Tag seines Deutschland-Besuchs ist der spanische König Felipe VI. in NRW angekommen. Von dort aus ging's weiter nach Bielefeld.

Bielefeld. Spaniens König Felipe VI. absolviert am zweiten Tag seines Deutschland-Besuchs in Nordrhein-Westfalen ein dicht getaktetes Programm. Seine Frau Letizia hat er aber nicht nach NRW mitgebracht. Bei einer Werksbesichtigung des Autozulieferers Gestamp in Bielefeld schüttelte er am späten Vormittag die Hände zahlreicher Mitarbeiter.

In seiner Rede vor etwa 80 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft betonte das Staatsoberhaupt die Wichtigkeit des Automobilsektors für sein Heimatland. Die Automobilbranche sei ein starkes Standbein und unerlässlich für die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Spanien.

Das Flugzeug des Königs war am Morgen mit leichter Verspätung auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt eingetroffen. Dort war Felipe von der nordrhein-westfälischen Europaministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) begrüßt worden. Schaulustige hatten jedoch keine Chance, einen Blick auf den Gast aus Spanien zu ergattern: Vom Rollfeld aus ging es direkt im Auto zum ersten Termin.

Gegen Mittag brach der König dann von Bielefeld nach Gütersloh auf. Dort steht ein Besuch in der Konzernzentrale des Medienunternehmens Bertelsmann sowie ein privates Mittagessen mit der Eigentümerfamilie Mohn an. Für den Nachmittag ist noch ein Treffen mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und einer spanisch-deutschen Wirtschaftsdelegation geplant.

Am Montag hatte Felipe in Begleitung seiner Frau Letizia bereits Berlin besucht. Nach Nordrhein-Westfalen war er jedoch ohne sie weitergereist. Die Visite ist Teil einer Serie von Antrittsbesuchen des Monarchen, der im Juni nach der Abdankung seines Vaters Juan Carlos (76) zum König gekrönt worden war. Seither besuchten Felipe und Letizia in Europa den Vatikan, Portugal, Frankreich, die Benelux-Staaten und Italien. (dpa)