Frau darf keinen Social-Media-Account anlegen – wegen ihres Nachnamens

Anstößige Sprache ist in Sozialen Medien nicht erlaubt. Doch was, wenn man „Penis“ heißt? (Symbolbild)
Anstößige Sprache ist in Sozialen Medien nicht erlaubt. Doch was, wenn man „Penis“ heißt? (Symbolbild)
Foto: Yui Mok / dpa
  • Eine US-Amerikanerin heißt ‘Weiner’ mit Nachnamen
  • Deshalb konnte sie sich nicht bei der Online-Plattform „MaxPreps“ anmelden
  • Der Grund: ‘Weiner’ ist ein Wort für ‘Penis’

Berlin. Die US-Amerikanische Sportjournalistin Natalie Weiner wollte sich im sozialen (High-School-Sport-) Netzwerk anmelden und hat dabei ganz brav ihren echten Namen angeben – doch sie scheiterte offenbar an den Richtlinien der Social-Media-Seite. Auf Twitter postete sie einen Screenshot von ihrem Anmeldungsversuch.

Natalie Weiner hat einen anzüglichen Nachnamen

Beim Versuch, einen Account zu erstellen, sei der Hinweis erschienen, dass „anstößige Sprache“ im Nachnamenfeld entdeckt worden sei.

Der Grund für die automatische Ablehnung: Die junge Frau heißt Natalie Weiner. Und das Wort ‘Weiner’ ist im angelsächsischen Sprachraum ein Synonym für ‘Penis’.

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Über die gescheiterte Anmeldung ist sie sehr amüsiert: „Das ist ohne Zweifel das Beste, was mir je passiert ist“, schreibt sie in ihrem Tweet.

Tweet geht viral

Seit dem 28. August ist der Tweet viral gegangen und bereits eineinhalbtausend Mal retweetet worden. Zudem melden sich immer mehr Menschen unter dem Beitrag, die mit ähnlich „unpraktischen“, anstößigen Namen zu kämpfen haben. (raer)

 
 

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