So genial nutzte eine Fast-Food-Kette den Kinostart von Stephen Kings „Es“ zur Eigenwerbung

Der Horrorclown Pennywise diente der amerikanischen Fast-Food-Kette Burger King als Ziel einer cleveren Guerilla-Werbeaktion.
Der Horrorclown Pennywise diente der amerikanischen Fast-Food-Kette Burger King als Ziel einer cleveren Guerilla-Werbeaktion.
Foto: Brooke Palmer / dpa
  • Bei der Deutschland-Premiere von „Es“ sorgte eine Werbeaktion für Lacher im Kino
  • Burger King nutzte den Horrorclown Pennywise, um gegen seinen ärgsten Konkurrenten zu ätzen
  • Das war nicht der erste Streich gegen den Film

Berlin.  Bei einer Deutschland-Premiere von Stephen Kings „Es“ gab es am Ende neben jeder Menge Grusel-Gänsehaut noch einige Lacher. Grund dafür war eine Guerilla-Werbeaktion von Burger King in einem Kino. Burger King macht keine Angaben dazu, in welchem Kino das Unternehmen dann sein Spiel um den Horrorclown Pennywise aus dem Film trieb.

Pennywise ist eine Projektionsfläche für die Ängste der Filmprotagonisten. Burger King hat das mit der Projektion sehr wörtlich genommen. Als am Ende des Films die Lichter ausgingen, strahlten zwei helle Projektoren los.

Burger King kapert den Trubel um „Es“ nicht zum ersten Mal

Der erste projizierte: „Und die Moral von der Geschichte: Vertraue keinem Clown.“ Mit kurzer Verzögerung folgte das Logo des amerikanischen Burgerbraters. Die geniale Aktion stammt von den Werbern der Agentur „Grabarz & Partner“ und ist glücklicherweise zum Nachsehen online:

Burger King fiel zuletzt durch eine Beschwerde in Russland in Verbindung mit dem Film auf. Auch hier war der Clown Pennywise der Grund. Der Horrorclown aus dem Grusel-Schocker sehe dem Maskottchen des ärgsten Konkurrenten, Ronald McDonald, verdächtig ähnlich.

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Wegen dieser Ähnlichkeit, so Burger King, müsste der Film als Dauerwerbespot behandelt und umgehend verboten werden! (dahe)

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