So fies macht sich „Der Postillon“ über den getöteten Kampfhund „Chico“ lustig

Diese Hunderassen gelten als gefährlich

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  • Der Staffordshire-Mischling „Chico“ hat seine Besitzer totgebissen
  • Er wurde vor kurzem eingeschläfert
  • Doch es geht blutig weiter, weiß zumindest die Satire-Website „Der Postillon“

Berlin.  Die Aufregung um „Chico“ war groß: Der Staffordshire-Mischling hatte seine Besitzer, eine 52 Jahre alte Frau und ihren Sohn, auf dem Gewissen. Er war daraufhin bei einer Untersuchung noch in der Narkose eingeschläfert worden. Doch ein Medium meint nun zu wissen, wie „Chicos“ Leben nach dem Tod verläuft.

Das Satire-Portal „Der Postillon“ veröffentlichte einen Beitrag, in dem von einer Beißattacke auf einen Engel berichtet wird. Dieser sei im Zentralkrankenhaus Himmel West seinen Verletzungen erlegen.

„Chico“ fälschlicherweise im Himmel?

Verantwortlich sei dafür schon wieder „Chico“, der unangeleint und ohne Maulkorb unterwegs gewesen sei. Was der Hund überhaupt im Himmel zu suchen hatte, sei nun Gegenstand von Untersuchungen.

„Alles weist jedoch darauf hin, dass sich Himmelpförtner Petrus bei seiner Gefahreneinschätzung für Chico an den Aussagen irdischer Hundefreunde orientierte, die erklärten, dass den Hund keine Schuld an den Taten treffe, sondern allein seine Besitzer, welche daher in die Hölle kamen“, heißt es in dem satirischen Beitrag weiter.

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Morddrohungen nach Einschläferung von „Chico“

Fast 300.000 Menschen hatten sich per Online-Petition gegen die Tötung „Chicos“ eingesetzt. Tierärzte und Behördenmitarbeiter, die den Hund einschläfern ließen, erhielten Morddrohungen, weswegen ein Verfahren wegen des Verdachts der Aufforderungen zu Straftaten eingeleitet worden war. (cho/dpa)

 
 

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