So würdigen Medien den verstorbenen Dieter Thomas Heck

Dieter Thomas Heck in Erfurt bei seiner letzten ZDF-Gala „Melodien für Millionen".
Dieter Thomas Heck in Erfurt bei seiner letzten ZDF-Gala „Melodien für Millionen".
Foto: Martin Schutt / dpa
Dieter Thomas Heck ist tot. Viele Medien widmen dem beliebten Showmaster an diesem Samstag ausführliche Nachrufe. Hier eine Auswahl.

Berlin.  Er war „Mister Hitparade“. Doch das ist längst nicht alles, was über den am Donnerstag im Alter von 80 Jahren verstorbenen Moderator Dieter Thomas Heck zu sagen ist. Hier eine Auswahl der Kernsätze aus Nachrufen auf Heck.

• Der „Spiegel“ schreibt unter dem Überschrift „Der Schnellsprecher vom ZEtt-deh-Eff“, Heck sei ein „Alphatier des Musikfernsehens“ gewesen. Und: „Wäre Heck ein Herrscher gewesen, er hätte sich den Beinamen ,der Große’ erworben.“

• Die „Welt“ analysiert, Dieter Thomas Heck sei „der Helmut Kohl des deutschen Fernsehens“ gewesen. denn: „Irgendwie immer da, und was er anfasste, geriet irgendwie immer zum Saumagen: Ein bisschen peinlich schon, aber nicht wirklich schlecht, sehr deutsch, sehr bodenständig.“

• Für die „Süddeutsche Zeitung“ steht fest: „Was Heck konnte, konnte nur Heck.“ Und: „Er gilt heute noch als der große Pate des deutschen Schlagers, und er war stets der Schnellste, wenn es um viele Worte in kürzester Zeit ging.“

• Und bei „Bild“ ist zu lesen: „Er war ein Star der alten Schule, ein echtes TV-Urgestein. Er war über Jahrzehnte die berühmteste Stimme des deutschen Fernsehens.“

• ZDF-Intendant Thomas Bellut sagte: „Dieter Thomas Heck war viele Jahre das Gesicht der ZDF-Unterhaltung. Wir verdanken ihm viel.“ Und ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler erklärte: „Ein großer Entertainer hat die Bühne endgültig verlassen.“ (W.B.)

 
 

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