So astronomisch hoch sind die Gagen der US-Serienstars

Johnny Galecki, Kaley Cuoco und Jim Parson (v. l.) aus „Big Bang Theory“ sind die Top-Verdiener der US-Serienwelt.
Johnny Galecki, Kaley Cuoco und Jim Parson (v. l.) aus „Big Bang Theory“ sind die Top-Verdiener der US-Serienwelt.
Foto: imago stock&people / imago/UPI Photo
Bis zu 48.000 Dollar pro Sendeminute verdienen die US-Serienstars laut „Variety“ und „Forbes“. Ein Überblick über Gagenhöhen pro Folge.

Berlin.  Auch nach zehn Staffeln ist die Sitcom „The Big Bang Theory“ noch immer die wohl erfolgreichste Serie der Welt. Das heißt aber auch: Die astronomisch hohen Gagen werden weiter steigen. Schon jetzt verdienen die drei Stars Jim Parsons, Johnny Galecki und Kaley Cuoco eine Million Dollar pro Folge. Dank 24 Folgen pro Staffel kommen sie auf je 24 Millionen Dollar pro Jahr oder: auf 48.000 Dollar pro Sendeminute.

Die Daten stammen vom US-Branchendienst „Variety“ sowie dem Finanzmagazin „Forbes“. Auch die Co-Stars von „The Big Bang Theory“, Simon Helberg und Kunal Nayyar, bekommen demnach rund 900.000 Dollar pro Episode. So stellt sich für den US-Sender CBS aktuell die Frage: Wie lange rechnet sich dieses allwöchentliche, millionenschwere Investment noch?

Mark Harmon unter den Top-Verdienern

Offenbar noch lange, denn vor wenigen Wochen hat der Fernsehsender mit seinen Top-Verdienern einen Vertrag über zwei weitere Staffeln abgeschlossen, der den Fans „Big Bang Theory“-Nonsens bis 2019 und Parsons & Co. ein prall gefülltes Portemonnaie garantieren wird.

Mega-Gagen werden aber auch bei anderen Fernsehserien gezahlt. Was auffällt: Neben den „Big Bang Theory“-Stars ganz weit oben platziert ist Mark Harmon („Navy CIS“).

Beide Serien bestehen hauptsächlich aus abgeschlossenen Episoden. Solche Formate lassen sich besonders lukrativ verkaufen, da Wiederholungen ohne große Probleme programmiert werden können – einer der Gründe, warum Harmon sogar mehr verdient als etwa der Oscarsieger Kevin Spacey („House of Cards“).

Das TV ist die neue Geldquelle für Kinostars

Hollywoodstar geht in Serie: Diese Kombination hat in den vergangenen Jahren das Gagenniveau steigen lassen. Wie bei Nicole Kidman, die aktuell in der Serie „Big Little Lies“ zu sehen ist.

Zugleich konkurrieren immer mehr Sender und On-Demand-Anbieter um die großen Namen. Manchmal wird aber auch jemand zum Serien-Krösus, den kein Fan auf der Straße erkennt. Nancy Cartwright (59) etwa kriegt pro Folge sagenhafte 315.000 Dollar. Nancy wer? Cartwright spricht in der Trickserie „Die Simpsons“ den Sohn Bart, und das seit beinahe 30 Jahren. (fmg)

 
 

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