Änderungen im September 2019: Dazn, Asylbewerber, Online-Banking – und mehr Geld für Eltern

Ab September bekommen Asylbewerber in Deutschland weniger Geld ausgezahlt. (Symbolbild)
Ab September bekommen Asylbewerber in Deutschland weniger Geld ausgezahlt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Im September treten in Deutschland einige neue Regeln in Kraft. So bekommen Asylbewerber künftig weniger Geld ausgezahlt. Dafür werden Eltern weniger zur Kasse gebeten - zumindest in München.

Das sind die wichtigsten Änderungen ab September 2019:

Das ändert sich ab September 2019: 1. Umweltschutz bei Aldi

Aldi möchte einen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Deshalb müssen Kunden ab September für jede einzelne Plastiktüte aus dem Obst- und Gemüsebereich einen Cent bezahlen. Der Versuch, die Plastikflut im Einzelhandel zu bekämpfen, hat bereits reichlich Kritik geerntet. Hier liest du, warum>>>

2. Youtube mit neuem Angebot

Youtube kehrt zurück zu seinen Wurzeln zurück und zeigt ab dem 24. September zahlreiche Serien und Filme wieder kostenlos. Das Angebot galt bislang nur für Premium-Abo-Kunden.

Wer kein Premium-Abo hat, muss dann allerdings Werbeeinblendungen in Kauf nehmen. Darüber will die Google-Tochter das Angebot finanzieren.

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3. DAZN-Kunden zahlen mehr

DAZN erhöht sein monatlich kündbares Abo auf 11,99 Euro. Der Grund: Der Online-Streamingdienst hat sich Teile der Bundesliga-Übertragungsrechte gesichert und zeigt ab jetzt 40 Spiele pro Saison.

Wie du bei DAZN sparen kannst, erfährst du hier >>>

4. Änderung im Online-Banking

Ab dem 14.September ist das iTan-Verfahren Geschichte. Von da an kannst du deine Online-Geschäfte nicht mehr mit der klassischen Tan-Liste abwickeln. Dadurch soll das Online-Banking sicherer werden. Die Sparkasse geht sogar noch einen Schritt weiter. Hier alle Infos >>>

5. München senkt Kita-Gebühren

Gute Nachrichten für Eltern in München. Unabhängig vom Einkommen der Eltern fallen ab September keine Kosten mehr für einen Kindergartenplatz für 3-6-Jährige an.

Auch die U3-Betreuung wird günstiger und wird nach dem Einkommen gestaffelt. Haushalte mit einem gemeinsamen Einkommen von bis zu 50.000 Euro werden nicht mehr zur Kasse gebeten.

6. Weniger Geld für Asylbewerber

Schlechte Nachrichten dagegen für Asylbewerber. Wegen der Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes erhalten Asylbewerber ab dem 1. Septemberweniger Geld. Der Grund: Kosten für Strom und Wohnungsinstandhaltung werden künftig ausgegliedert.

Damit bekommen beispielsweise Alleinstehende, die nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, nur noch 344 statt 354 Euro. In einer Sammelunterkunft erhalten Singles nur noch 310 Euro.