Sensationsfund! Dieses riesige Tier ist doch nicht ausgestorben – das ist der Beweis

Auf den Galápagos-Inseln ist ein Tier gefunden worden, das schon längst als ausgestorben galt.
Auf den Galápagos-Inseln ist ein Tier gefunden worden, das schon längst als ausgestorben galt.
Foto: imago

Sensationsfund auf den Galápagos-Inseln! Seit mehr als einem Jahrhundert galt sie als ausgestorben. Jetzt haben Forscher ein Weibchen der eigentlich für tot erklärten Riesenschildkröte der Art „Chelonoidis Phantasticus“ gefunden.

Auf der Galápagos-Insel Fernandina vor der ecuardorianischen Küste soll die Riesenschildkröte gefunden worden sein. Zum Beweis hat Ecuadors Umweltminister Marcelo Mata drei Fotos des atemberaubenden Tieres bei Twitter geteilt.

Ausgestorben geglaubte Riesenschildkröte auf den Galápagos-Inseln entdeckt

Entdeckt wurde sie zufällig bei einer Expedition, die die US-Umweltorganisation Galápagos Conservancy organisiert hatte.

Zuletzt wurde die Riesenschildkröte, die nur auf der Insel Fernandina vorkommt und dort also endemisch ist, im Jahr 1906 gesichtet. 113 Jahre später wurde sie jetzt also doch wieder gesehen. Nichtsdestotrotz ist die Art „Chelonoidis Phantasticus“ weiterhin vom Aussterben bedroht.

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15 Unterarten gehören zu den Galápagos-Riesenschildkröten. Fünf von ihnen, unter anderem auch die wiederentdeckte Art „Chelonoidis Phantasticus“ galten als ausgestorben. Die Schildkröten werden sehr alt. Eine ca. 1830 auf den Galápagos-Inseln geborene Riesenschildkröte, die Harriet hieß, starb 2006 im Australia Zoo in Queensland. Sie wurde etwa 175 Jahre alt. Auch können die Tiere bis zu 300 Kilogramm schwer werden.

Die Galápagos-Inseln gehören seit 1978 zum Unesco-Weltnaturerbe

Fernandina gehört zur Galápagos-Inselgruppe, die isoliert im Pazifik liegt. Sie liegen etwa 1000 Kilometer westlich der ecuadorianischen Küste in Südamerika und gehören zu Ecuador. Das Wort Galápago ist Spanisch und bedeutet auf Deutsch „Wulstsattel“, was sich auf die Schildkrötenpanzer bezieht. Einige der Riesenschildkröten der Inseln haben im Nacken den Panzer wie ein Sattel aufgewölbt.

Flora und Fauna der Inseln werden streng geschützt, sie gehören seit 1978 zum Unesco-Weltnaturerbe. 97 Prozent der Inselfläche steht deshalb unter Naturschutz. Der britische Evolutionstheoretiker Charles Darwin besuchte die Inseln schon 1835, um sie zu untersuchen.

 
 

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