Frau gräbt den Sarg ihres Sohnes aus – sie kann nicht fassen, was sie darin findet

Eine Mutter ließ das Grab ihres verstorbenen Sohnes ausheben. (Symbolfoto)
Eine Mutter ließ das Grab ihres verstorbenen Sohnes ausheben. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Jürgen Schwarz

Jahrelang hat Lydia Reid (68) aus Schottland gezweifelt.

Als sie den Sarg ihres verstorbenen Sohnes in Schottland ausgraben ließ, bestätigte sich ein lange gehegter Verdacht: Der Sarg war leer.

Schottland: Frau lässt Sarg ihres Kindes ausgraben

Was war passiert? Wie die BBC berichtet, verstarb Lydia Reids Sohn im Juli 1975 Gary mit gerade einmal sieben Tagen im einem Kinderkrankenhaus in Edinburgh.

Als sie verlangte ihren Sohn zu sehen, zeigte man ihr, laut eigener Aussage, ein anderes Kind.

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„Das war nicht mein Sohn“

„Das Baby war blond und groß. Mein Baby war klein und hatte dunkle Haare. Das war nicht mein Sohn“, sagte Lydia Reid der BBC.

Sie war davon überzeugt, dass ihr verstorbenes Kind zur Forschung illegal im Krankenhaus behalten wurde. Im Laufe der Jahre wurde sie zu einer der führenden Personen, die aufdecken wollen, wie Krankenhäuser unerlaubt Körperteile verstorbener Kinder behielten.

Sue Black hilft bei der Suche

Dass so etwas kein Hirngespinst war, zeigt der Alder Hey Krankenhaus-Skandal in Liverpool. Insgesamt behielten schottische Krankenhäuser zwischen 1970 und 2000 illegalerweise über 6.000 Organe und Gewebeproben zu Forschungszwecken.

Nachdem die verzweifelte Mutter die berühmte forensische Anthropologin Sue Black überredet hatte, einen DNA-Test mit den sterblichen Überresten zu machen, wurde ihr erlaubt, den Sarg ausgraben zu lassen, um die Proben zu entnehmen.

Name des Sohnes war falsch geschrieben

„Lydia glaubte, dass das Baby in dem Grab nicht ihres sein könnte. Unser Ziel war es, Knochen für eine DNA-Analyse zu finden“, so die Anthropologin gegenüber der BBC.

Auf dem Friedhof stießen sie in einer Tiefe von etwa 1,80 Metern auf den Sarg. Anhand des Namensschildes wussten sie, dass sie an der richtigen Stelle waren. Auch wenn Garys Name auf dem Schild falsch geschrieben war.

Sarg war von Anfang an leer

Doch das nicht alles: Denn obwohl sie Bekleidung für ein Begräbnis fanden, einen Wollschal und Überreste des Sarges, gab es keine sterblichen Überreste eines Menschen.

„Da war kein Baby im Sarg“, sagte Sue Black.

Suche nimmt kein Ende

Die Frage, was mit ihrem Sohn passiert ist, bleibt unbeantwortet. Alles was Lydia will, ist Gewissheit, was mit ihrem Sohn geschehen ist.

„Er ist mein Sohn und verdient eine anständige Beerdigung. Auch wenn er verbrannt wurde oder in einem Glas in irgendeinem Krankenhaus liegt, will ich es wissen. Wenn das nicht möglich ist, dann erzählt es mir bitte und lasst mich in Frieden weiterleben“, sagte die verzweifelte Mutter der BBC. (db)

 
 

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