Schock für Ballermann-Urlauber! Behörden schließen Hälfte des Megaparks auf Mallorca

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Der Megapark am Ballermann auf Mallorca ist fast legendär. Doch nun wird sich der Club radikal verändern – mit drastischen Folgen.

Palma de Mallora.  Der Megapark auf Mallorca am Ballermann ist der Inbegriff deutscher Feierkultur auf der beliebten Ferieninsel – doch damit könnte bald Schluss sein, zumindest in der Form, wie es Mallorca-Urlauber seit Jahren kennen.

Wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet, haben die Behörden angeordnet, dass nun die Hälfte des Megaparks schließen muss – und das binnen zwei Tagen! Statt bislang bis zu 6000 Feierwütige sollen nur noch maximal 2.528 Personen hereingelassen werden.

Megapark auf Mallorca wird sich verändern

Offiziell heißt es, die Teil-Schließung habe Lizenzgründe. So gebe es für den Megapark eine Lizenz für den Restaurantbereich um das „Don Quixote“ und für die Disco. Vor Jahren seien beide Lizenzen zusammengelegt worden, was der „Mallorca Zeitung“ zufolge nicht rechtmäßig war.

Nun will die Stadt wieder zu dem System mit zwei Lizenzen zurückkehren. Damit müsse das Restaurant bis zum morgigen Freitag schließen. Zudem dürfe der erste Stock mit seinen Bars und VIP-Bereich ebenfalls nicht öffnen, heißt es weiter. Die Eröffnung im Mai sei aber nicht in Gefahr.

Für alle Feierwütigenden gibt es dagegen zumindest etwas Erleichterung. „Die Show-Arena steht außen vor“, sagte Gerry Arnsteiner, Generaldirektor des Megaparks, zur „Mallorca Zeitung“. Dagegen müsse die Außenbewirtung eingestellt werden.

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Die Möglichkeit eines Einspruchs habe der Megapark jedoch nicht. „Wir werden den Forderungen Folge leisten“, so Arnsteiner. Er kündigte trotzdem an, mit allen Rechtsmitteln gegen die Entscheidung der Behörden vorgehen zu wollen.

Von der Schließung seien vor allem die Mitarbeiter betroffen. Etwa 500 Leute arbeiten Arnsteiner zufolge in der Hochsaison im Club – nach der Schließung wären es kaum noch die Hälfte davon. „Ein Riesenproblem ist, dass die Küche ausfällt. Zum Teil arbeiten dort Leute seit 20 Jahren für uns.“ (bekö)

 
 

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