Schock-Diagnose: Jungen Menschen wachsen Hörner – der Grund ist unfassbar

Eine Gruppe Wissenschaftler stellte fest, dass immer mehr jungen Erwachsenen Hörner auf dem Hinterkopf wachsen. (Symbolbild)
Eine Gruppe Wissenschaftler stellte fest, dass immer mehr jungen Erwachsenen Hörner auf dem Hinterkopf wachsen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Jahrelang untersuchten David Shahar, ein Wissenschaftler aus Sunshine Coast, Australien, und sein Team eine ungewöhnliche Erscheinung. Immer öfter wandten sich Menschen an Ärzte, weil ihnen Hörner aus dem Kopf wuchsen.

Mehrere Personen beschwerten sich über die eigenartigen Knochenbildungen. Die Röntgenaufnahmen zeigten Erschreckendes: Am Hinterkopf hatten die Patienten tatsächlich kleine „Hörner“, die aus dem Schädel Richtung Rücken wuchsen.

Jungen Menschen wachsen Hörner auf dem Kopf – wegen Handynutzung

Zwei Jahre lang untersuchte Shahar mit Kollegen das seltsame Phänomen und kam zu einem unglaublichen Ergebnis: Jungen Menschen wachsen Hörner wegen häufiger Handynutzung.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen veröffentlichten die Wissenschaftler bereits in Februar 2018 im wissenschaftlichen Journal „A nature research journal“.

BBC berichtet über die Studie

Vor Kurzem erfuhr die Studie erhöhtes Interesse, nachdem diese in einer BBC-Geschichte erwähnt wurde, schreibt MSN. In der BBC-Geschichte ging es darum, wie die modernde Technologie das menschliche Skelett verändert.

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Die Hörner können bis zu drei Zentimeter lang sein

Die hornartigen Knochenbildungen am Hinterkopf können von drei bis fünf Millimeter lang sein und werden bei dieser Länge bereits als groß eingestuft. Die Hörner, die Shahar und sein Team untersuchten waren zwischen einem und drei Zentimetern lang.

Shahar und Kollegen halten die Hörner selbst für ungefährlich. Sie sind eher „ein Zeichen, dass etwas Schlimmes irgendwo anders stattfindet, ein Zeichen, dass der Kopf und der Nacken in falscher Position sich befinden“, sagt Mark Sayers, einer der Wissenschaftler im Team.

Bislang waren solche Knochenbildungen sehr selten

Bislang hielten die Wissenschaftler solche Knochenbildungen für sehr rar und meistens nur im hohen Alter möglich. Doch die Ergebnisse der Studie zeigen: Die meisten der untersuchten Personen mit Hörnern waren im Alter zwischen 18 und 29 Jahren.

Die Wissenschaftler entschieden daraufhin, die Körperhaltung dieser Altersgruppe zu untersuchen. Diese zeigte eine veränderte Körperhaltung, bei der der Kopf immer nach vorne geneigt ist.

Hörner wachsen wegen starker Handynutzung

Die Wissenschaftler vermuten, diese Haltung resultiert aus der häufigen Nutzung von Smartphones und anderen Handheld-Geräten. Dabei wird die Nackenmuskulatur stark beansprucht, damit der Kopf nicht auf die Brust fällt.

Shahar und Team vermuten, dass die Knochenbildungen am Hinterkopf eine Art Gegengewicht darstellen. Der Körper spürt das Ungleichgewicht und entscheidet sich, anstatt immer wieder die Nackenmuskulatur zu beanspruchen, ein Horn wachsen zu lassen. Dieses bringt den Kopf und den Nacken wieder ins Gleichgewicht.

Fast die Hälfte der jungen Erwachsenen betroffen

Da Erschreckende an der ganzen Geschichte ist, dass die hornartigen Knochenbildungen bei 41 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren auftreten.

Normalerweise kann man selber einfach nachprüfen, ob man ein „Horn“ am Hinterkopf hat. Sayers sagt, man kann die „Hörner“ spüren, wenn man mit der Hand drübergeht. (ses)

 
 

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