Schmelz: Junge (12) stirbt nach Strangulation mit Strick auf Schulhof – Polizei gibt neue Details bekannt

In Schmelz herrscht Fassungslosigkeit nach dem Tod eines 12-Jährigen. (Symbolbild)
In Schmelz herrscht Fassungslosigkeit nach dem Tod eines 12-Jährigen. (Symbolbild)
Foto: imago images/Manngold

Schmelz. Nach dem Tod eines Jungen (12) im saarländischen Schmelz geht die Polizei davon aus, dass es zu einem tragischen Unfall beim Spielen gekommen ist. Die Obduktion bestätigte die Annahme, dass der Junge sich mit dem Strick an einem Blitzableiter einer Turnhalle in Schmelz festgebunden hat. Dabei sei der Strick offensichtlich verrutscht.

Am Dienstag hat die Polizei die Ergebnisse der Obduktion bekannt gegeben. Die Wunden am Hals des Jungen haben die bisherigen Ermittlungsergebnisse der Beamten bestätigt. Die Obduktion ergab, dass der Junge an einer Hirnschädigung durch die Strangulation starb.

Schmelz im Saarland: Junge stirbt im Krankenhaus – Polizei geht von Unfall aus

Die Polizei schließt dabei Fremdeinwirkung aus. „Es war ein unglücklicher Unfall“, teilte ein Sprecher der Polizei unserer Redaktion mit.

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Obduktion am Montagnachmittag

Die Polizei hatte außerdem bereits „etliche Ermittlungen“ vorgenommen. Dazu wurde das gesamte Umfeld des Jungen befragt. Niemand hatte den genauen Unfallhergang beobachtet.

Der Polizeisprecher bezeichnete den Fall nun als „ausermittelt“.

Zwölfjährige findet den Jungen auf dem Schulhof

Ein Mädchen hatte den Jungen am 6. Juni auf den Schulhof der Schule in Schmelz gefunden. Dieser hing an einem Strick. Das Mädchen alarmierte sofort die Polizei. Der Junge wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht und erlag dort wenige Tage später seinen Verletzungen.

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Verstorbenes Kind war ein „glücklicher Junge“

Auch ein anderes Detail machte stutzig. Denn nun hat sich die Familie gegenüber der „Bild“-Zeitung geäußert: „Wir feierten das Ende des Ramadans und erhielten einen Anruf: A. habe sich den Fuß gebrochen.“ Man sei sofort losgelaufen.

„Krankenwagen und Rettungshubschrauber waren da. Wir erfuhren die bittere Wahrheit.“ Das Kind ein glücklicher Junge gewesen, so die Familie gegenüber der Bild.

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag, den 6. Juni,, wurde aber erst jetzt bekannt. (vh/ses/dpa)

 
 

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