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Schauspielerin Ingrid Steeger ist dankbar für Hartz IV

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Ingrid Steeger bezog nach ihrem finanziellen Absturz Hartz VI. Foto: WAZ Fotopool
Der einstige „Klimbim“-Star Ingrid Steeger hat in einem Interview erklärt, das soziale Netz in Deutschland habe ihr geholfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Nach ihrem finanziellen Absturz vor zwei Jahren hat sie Hartz VI bezogen. Jetzt ist sie zurück auf der Bühne

München. 

Ingrid Steeger, einstiger Star der legendären TV-Serie „Klimbim“ aus den siebziger Jahren, ist dankbar für das soziale Netz in Deutschland. „Für mich war Hartz IV ein großer Segen. Es hat mir geholfen, ins Leben zurückzufinden“, sagte Steeger in einem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit der Zeitschrift „Freundin Donna“. Nach dem Medienrummel um ihren finanziellen Absturz vor zwei Jahren habe sie ihre Scham überwunden und das Sozialamt aufgesucht, sagte die 65-Jährige. Sie sei damals krank gewesen und habe an Depressionen gelitten.

Heute steht Steeger nach eigener Aussage wieder mitten im Leben. „Ich bin wahnsinnig glücklich darüber, wieder Fuß gefasst zu haben“, sagte die Schauspielerin. Sie habe im vergangenen Jahr viel Theater gespielt und sei auch derzeit gut beschäftigt.

Die Suche nach einem festen Partner hat das frühere Sexsymbol nach zwei gescheiterten Ehen und einigen Affären aufgegeben. Männer ihres Alters seien „entweder vergeben oder schrullig“, sagte die gebürtige Berlinerin. „Nee, da bleib ich lieber allein.“ Mit dem Flirten habe sie abgeschlossen: Sie fühle sich befreit, seit sie nicht mehr „sexy“ sein müsse. (afp)