Schäferhund wacht elf Jahre lang am Grab seines toten Herrchens – bis er selbst dort stirbt

Nacht für Nacht verweilte Schäferhund Capitan am Grab seines Herrchens – elf Jahre lang (Symbolbild).
Nacht für Nacht verweilte Schäferhund Capitan am Grab seines Herrchens – elf Jahre lang (Symbolbild).
Foto: keleny / Getty Images/iStockphoto
Schäferhund Capitan wachte elf Jahre lang am Grab seines Herrchens. Dort starb er nun – und hinterlässt eindrucksvolle Erinnerungen.

Villa Carlos Paz.  Haben Tiere Gefühle? Die herzzerreißende Geschichte des Schäferhundes Capitan und seines Besitzers Miguel Guzman auf dem Friedhof der argentinischen Stadt Villa Carlos Paz beantwortet diese Frage eindeutig.

Denn Capitan verweilte elf Jahre lang Nacht für Nacht an Guzmans Grab, wich auch nach dessen Tod nicht von seiner Seite. Ende Februar sei Jahres ist auch Capitan gestorben – neben dem Grab seines Herrchen, wie die „Daily Mail“ berichtet.

Guzman schenkte Capitan laut „Daily Mail“ seinem Sohn Damian im Jahr 2005. Bereits ein Jahr darauf starb Guzman. Plötzlich sei auch Capitan spurlos verschwunden. Guzmans Witwe habe zunächst gedacht, der Schäferhund sei gestorben oder habe ein neues Zuhause gefunden.

Schäferhund fand Grab ohne Hilfe der Familie

Doch die Guzmans trafen den verschollen geglaubten Capitan wieder. „Am darauffolgenden Sonntag gingen wir zum Friedhof und Damian erkannte sein Haustier wieder“, erzählt Witwe Veronica Guzman, „Capitan kam auf uns zu, bellend und jammernd, als ob er weinen würde.“

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Besonders erstaunlich: Die Guzmans hatten ihren Hund niemals zuvor mit auf den Friedhof genommen. Also konnte Capitan den Weg nicht gekannt haben. Die Witwe sagt, es sei „ein Rätsel, wie er es geschafft hatte, den Ort zu finden.“ Und als die Familie am nächsten Sonntag zum Grab zurückkehrte, traf sie den Hund abermals dort an.

Täglich um Punkt sechs Uhr wacht der Hund am Grab

Dieses Mal kehrte Capitan gemeinsam mit den Guzmans zu deren Haus zurück. Dort blieb er jedoch nur einige Stunden. Als die Abenddämmerung eintrat, brach er wieder auf, um nachts neben dem Grab seines verstorbenen Herrchens zu wachen.

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„Tagsüber spaziert er manchmal durch den Friedhof, aber er eilt immer zurück zum Grab“, erklärt Hector Baccega, Direktor des Friedhofs in Villa Carlos Paz, „Und jeden Tag um Punkt sechs Uhr, legt er sich auf das Grab, bleibt dort die ganze Nacht.“

„Er beschützt meinen Vater“

Baccega und das restliche Personal des Friedhofs kümmerten sich um den treuen Hund und fütterten ihn. Sohn Damian versuchte mehrmals, Capitan wieder nach Hause zu bringen, doch es gelang ihm nicht.

In einem früheren Interview mit der „Daily Mail“ sagte Damian Capitans Schicksal bereits voraus: „Ich denke, er wird dort sein, bis er auch stirbt. Er beschützt meinen Vater.“

Nun, da er mit stolzen 15 Jahren auf dem Friedhof neben seinem Herrchen seinen letzten Frieden gefunden hat, hat Capitan seine Lebensaufgabe erfüllt. Und wird als loyales Haustier in Erinnerung bleiben, das seiner Trauer in einer Weise Ausdruck verlieh, die Menschen in Erstaunen versetzt. (leve)

 
 

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