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Sandtigerhai aus Kiew im Ozeaneum Stralsund eingetroffen

Ein 2,40 Meter langer Sandtigerhai ist seit Donnerstag im Stralsunder Ozeaneum zu sehen. Das Tier war in der Nacht zuvor mit einem Spezialtransporter aus Kiew an den Sund gebracht worden, wie Aquarium-Mitarbeiter Alexander von den Driesch mitteilte.

Stralsund (dapd). Ein 2,40 Meter langer Sandtigerhai ist seit Donnerstag im Stralsunder Ozeaneum zu sehen. Das Tier war in der Nacht zuvor mit einem Spezialtransporter aus Kiew an den Sund gebracht worden, wie Aquarium-Mitarbeiter Alexander von den Driesch mitteilte. Der auf den Namen Valentin getaufte Neuankömmling leistet nun im Schwarmfischbecken der Sandtiger-Dame Niki Gesellschaft, die vor einem Jahr aus dem Berliner Zoo-Aquarium nach Stralsund kam.

Valentin ist etwa 110 Kilogramm schwer und wurde in der Nacht nach 48-stündiger Anreise im Transportbehälter mit einem 80-Tonnen-Kran auf das Dach des Ozeaneums gehievt. Anschließend trugen elf Museumsmitarbeiter den stattlichen Hai zu seinem neuen Zuhause. In dem 2,6 Millionen Liter fassenden Mega-Becken fand er deutlich mehr Bewegungsfreiheit als in Kiew. Dort hatte er sich in einem nur 300.000 Liter großen Schauaquarium eines Einkaufszentrums Verletzungen an der Schnauze zugezogen.

Die bronzefarbenen Sandtigerhaie sind im Unterschied zu Tigerhaien für den Menschen ungefährlich. Die in allen tropischen und subtropischen Meeren vorkommenden Fische ernähren sich vor allem von Fischen, Krebsen und Weichtieren.

dapd