Hartz IV-Empfängerin hat 2 Kinder – und schockt mit dieser Aussage

"Hartz IV"-Mutter Ute Banninger aus Salzgitter.
"Hartz IV"-Mutter Ute Banninger aus Salzgitter.
Foto: TVNOW / AZ Media

Salzgitter. Stadt im Osten Niedersachsens und im Herzen Deutschlands. 100.000 Einwohner und leider immer wieder im schlechten Licht: Arbeitslosigkeit, Armut, massenhafte Zuwanderung, Kriminalität. Aber hat Salzgitter nicht vielleicht mehr zu bieten?

Das RTL-Format „Ohne Filter - so sieht mein Leben aus“ hat sich dieser Frage gewidmet. In der Folge "Salzgitter Salzghetto - Ein Viertel im Kampf um den Abstieg" dreht sich alles um Salzgitter und um den Stadtteil Lebenstedt.

Salzgitter im Fokus von RTL-Format – Hartz-4-Mutter macht krasse Aussage

RTL begleitet in dem Format drei ganz unterschiedliche Personen in einem kurzen Abschnitt ihres Lebens. Darunter auch die Hartz IV-Empfängerin Ute Banninger. Sie hat zwei Kinder. Myleen-Martha und David-Ryan. Mit ihnen lebt die Hartz IV-Empfängerin in einer Vier-Zimmer-Wohnung.

Gerade einmal 600 Euro hat die Familie aus Salzgitter im Monat zum Leben. Ein Vorbild ist die "Hartz IV-Mutter" nicht wirklich, wie sie selbst zugibt. Sie sei unordentlich. Die Wohnung sieht aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Die kleine Myleen-Martha muss auf einer Matratze auf dem Boden schlafen. Für ein richtiges Bett hat die gelernte Fachlageristin, die seit zehn Jahren Hartz IV bezieht, kein Geld.

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"Hartz IV-Mutter" schockt mit Lebensbeichte

Und doch, ihre Kinder bedeuten ihr alles, so Ute. Sie haben ihr aus einer schlimmen Lebenskrise geholfen. "Es gab eine Situation, in der ich gar nicht mehr leben wollte. Ohne Kinder wäre das ja auch gar nicht schlimm gewesen", schockt die zweifache Mutter die Zuschauer.

Doch heute kann sie sich ein Leben ohne ihre Kinder nicht mehr vorstellen. "Die gehören zu mir und ohne geht nicht", sagt sie. Gerade, weil sie weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren. Ein Junge, der noch vor der Geburt gestorben ist. Der ist jetzt "oben", wie Myleen-Martha sagt. Und wird noch immer schmerzlich vermisst.

Eben wegen ihrer Kinder hat Banniger gelernt zu kämpfen. Zwar könne man mit Hartz IV ganz gut leben, so Ute. Sie will aber auf Dauer wieder selbst Geld verdienen. Auch um ihrer Tochter endlich ein echtes Bett zu schenken.

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Trödel bringt nicht genug Geld für Kinderbett

Da dies aber in naher Zukunft wohl eher nichts wird, muss nun Geld über den Verkauf von Spielzeug und Kleider der Kinder in die Tasche der Hartz IV-Mutter wandern. 110 Euro hätte sie dafür gebraucht. Am Ende wurden es nur 25 Euro.

Während Ute auf dem Flohmarkt aktiv war, hat Gianluca Calabrese kostenlos Suppe in der Stadt ausgeschenkt - um Spenden für seinen Verein für Sucht- und Kriminalitätsprävention zu sammeln. Er war selbst 20 Jahre lang in der Drogenszene aktiv, hat konsumiert und verkauft.

Er sagt von sich: "Ich war ein richtiges Arschloch". Doch das hat sich geändert. Sein letzter Haftaufenthalt hat seinem Leben einen neuen Schubs gegeben. Jetzt will er sich für Menschen einsetzen, die wieder auf die gerade Bahn kommen wollen.

Gianluca und Ute kennen sich nicht. Noch nicht. Aber genau das will das RTL-Format ändern. Der dritte im Bunde ist übrigens Detlef Meineke - Hobby-DJ mit eigenem Abschleppunternehmen.

Die drei treffen sich in einem Garten – sie verstehen sich auf Anhieb gut und schmieden Pläne. Wie wäre es, gemeinsam Suppe auszuschenken und dabei Musik zu machen? Eine gute Idee, finden alle. Mal sehen, wann es in Salzgitter so weit sein wird. (göt)

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