Roland Kaiser lüftet Geheimnis über irre Alkohol-Geschichte

Roland Kaiser.
Roland Kaiser.
Foto: imago

Er ist der Gentleman des deutschen Schlagers. Seit über 40 Jahren steht Roland Kaiser mittlerweile auf der Bühne. Lieder wie „Warum hast du nicht Nein gesagt“ oder die „Dr. Stefan Frank“-Titelmelodie „Alles was du willst“ kennt wohl jeder.

Am 16. März ehrt die ARD den Schlagerstar mit einer eigenen Show. Wir haben uns vorab mit Roland Kaiser unterhalten. Ein Gespräch über die Musik, das Traumschiff und die witzige Geschichte hinter dem Superhit „Santa Maria“.

Hallo Herr Kaiser, Udo Jürgens sang „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Sie sind nun auch in dem Alter. Hatte er Recht?

Das Lied wurde von Michael Kunze zum 66. Geburtstag von Udo Jürgens geschrieben. Hätte er die Idee zum 64. Geburtstag gehabt, hätte das Leben mit 64 Jahren angefangen. Das Leben fängt für mich jeden Tag an. Ich bin ein glücklicher Mensch mit erfüllten Träumen. Ich habe das Lied auch gern mal gesungen. Will mich aber nicht auf die 66 festlegen.

Fliegen die Schlüpfer denn noch auf die Bühne?

Ab und zu werden schon Dinge dieser Art geworfen. Aber es ist nur ein Spiel des Publikums. Das hat keine ernsthafte Bewandtnis.

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Ein Song, bei dem sicher wieder Schlüpfer fliegen, ist ‚Santa Maria‘. Stimmt es, dass Sie beim Texten des Liedes angeheitert waren?

Das ist Tatsache. Um das aber mal klarzustellen: Mein Textpartner und ich waren nicht ohnmächtig vor Alkohol. Wir haben einfach beide eine Flasche Wein geöffnet, weil wir enttäuscht waren. Wir hatten vorher eine Produktion abgeliefert. Da ging es in dem Lied ‚Santa Maria‘ um das Schiff von Columbus.

Das hat die Plattenfirma abgelehnt mit der Begründung, so könne es keinen Erfolg werden. Sie sagten, wir brauchen Strand, Sand. Dann sind wir nach Hause gefahren und haben in unseren Augen etwas übertrieben. Wir wollten eigentlich eher eine Persiflage schreiben. Als wir das dann abgeliefert haben, hat die Firma gesagt: ‚So ist das richtig. So kann das ein Hit werden.‘ Obwohl wir gesagt haben, das war eigentlich nur ein Scherz.

Wo wir bei Schiffen sind: Sie kennen Florian Silbereisen sehr gut, arbeiten häufig zusammen. Was dachten sie, als klar war, dass er Traumschiff-Kapitän wird?

Das war natürlich ein sehr kluger Schachzug vom ZDF. Sie setzen da einen Menschen auf die Position, der einer solchen Sendung Mehrheitsfähigkeit bescheren kann. Die Vorwürfe, er sei zu jung dafür, sind mir völlig unverständlich, weil wenn heute junge Menschen ‚Kapitän zu See’ studieren wollen, dann sind sie in der Regel, wenn sie die Schiffe übernehmen zwischen 35 und 45. Daher passt er da perfekt rein. Er muss in der Rolle ja auch nicht Shakespeare oder Schiller oder Goethe spielen. Er muss einen Kapitän darstellen.

Ich fand eher, dass bis auf Herrn Sascha Hehn, die Kapitäne früher relativ alt waren. So alt, dass sie im normalen beruflichen Leben schon längst pensioniert gewesen wären. Insofern – alles gut, soll er machen. Ich wünsche ihm Erfolg.

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Darf er Sie denn auch mal an Bord begrüßen. Beim Tatort konnte man Sie ja schon sehen?

Nein, warum sollte er? Ich habe einmal im Tatort mitgespielt und das soll es auch gewesen sein. Das hat Spaß gemacht. Aber es ist nicht so, dass ich plötzlich meine, ich müsste Schauspieler werden (lacht).

Roland Kaiser ist derzeit auf großer Tournee. Am 24. März spielt er in der Dortmunder Westfalenhalle.

 
 

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