Rewe-Markt in Bayern hat jetzt bayerische Schilder: „Subbm“ oder „Doag und Nudl’n“ gefälligst?

Bei einem Rewe-Markt in Bayern verstehen Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nur Bahnhof. (Symbolbild)
Bei einem Rewe-Markt in Bayern verstehen Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nur Bahnhof. (Symbolbild)
Foto: Horst Galuschka / imago/Horst Galuschka
  • Ein Rewe-Markt in Bayern hat seine Ausschilderungen in Mundart gehalten
  • Der stellvertretende Fillialleiter sagt, dass man damit einen Heimatbezug herstellen will
  • Besucher des Marktes können „Sacha füad Kich“ oder „Doag und Nudl’n“ kaufen

Bruckmühl.  Kurz vor Beginn des Oktoberfestes sind offenbar vor lauter Vorfreude die Pferde mit dem Filialleiter eines bayerischen Rewe-Marktes durchgegangen: In der Filiale in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) sind die Schilder der verschiedenen Abteilungen in bayerischem Dialekt gehalten.

Ein ausschließlich Hochdeutsch sprechender Mensch wäre in diesem Markt ziemlich hilflos: Was heißt denn bitte „zum Bacha“ oder „Sacha füad Kich“?

Ein Kunde des Supermarkts hat ein Bild der speziellen Ausschilderung auf Facebook geteilt – kurz und bündig mit der Überschrift „REWE Bruckmui“ („Bruckmui“ ist Mundart für „Bruckmühl“) versehen.

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„Heimatbezug herstellen“

Gegenüber „mangfall24.de“ erklärte der stellvertretende Marktleiter Konstantin Lanzl, dass es bisher nur zwei Rewe-Märkte „auf boarisch“ gebe. Dabei handle es sich um die entsprechende Filiale in Bruckmühl und einen Markt in Rott am Inn. Man wolle mit der Aktion einen Heimatbezug herstellen. Bisher habe es fast ausschließlich positive Rückmeldungen zu den Mundart-Schildern gegeben.

(raer)

 
 

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