Ab dem 1. Mai ist es so weit: Deutschland hat für 2018 seine Ressourcen aufgebraucht

Wasserdampfschwaden steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG).
Wasserdampfschwaden steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG).
Foto: Patrick Pleul / dpa
Menschen verbrauchen mehr natürliche Ressourcen als die Erde zur Verfügung hat. Auch Deutschland überlastet sie und lebt auf „Kredit“.

Bonn.  Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht. Das ergaben Berechnungen der Forschungsorganisation Global Footprint. Die Menschen in Deutschland lebten dann für den Rest des Jahres auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im Süden, teilte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mit.

Dass Deutschland diesen Zeitpunkt etwa eine Woche später als im letzten Jahr erreiche, hänge mit wetterbedingten Emissionsschwankungen zusammen, sagte Germanwatch mit Verweis auf Global Footprint.

Wenn alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften würden wie in Deutschland, dann bräuchte die Weltbevölkerung drei Erden. Der ökologische Fußabdruck der Menschen und der Wirtschaft müssten kleiner werden. Deutschland liege im globalen Vergleich im oberen Viertel aller Länder. Der globale Erdüberlastungstag werde im August erwartet. (dpa)

 
 

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