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Rentner-Paar mit 27 Kilo Marihuana erwischt – sie wollten es zu Weihnachten verschenken

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Beispielhafte Drogenfunde von Marihuana in Form von Blütenständen, die allerdings nicht aus dem Fall "El Maestro" stammen, werden am 15.12.2017 im Rahmen einer Pressekonferenz beim Landeskriminalamt Bayern in München (Bayern) präsentiert. In der Pressekonferenz hat das LKA Bayern den größten geklärten Rauschgiftfall seiner Geschichte vorgestellt. In internationaler Zusammenarbeit stellten die Ermittler im Fall "El Maestro" neben fünf Tonnen Haschisch und Marihuana mehr als eine halbe Million Euro, Silber, sowie Waffen, Autos und Boote sicher. Foto: Matthias Balk/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: dpa
  • Ein betagtes Ehepaar hatte rund 27 Kilogramm Marihuana im Kofferraum, als die Polizei die beiden stoppte
  • Sie behaupteten, das wären ihre Weihnachtsgeschenke
  • Da wären die beiden aber ganz schön großzügig – bei einem Wert von rund 309.000 Euro

New York. 

Es gibt unzählige Möglichkeiten, seinen Marihuana-affinen Freunden ein passendes Geschenk zu machen. Da gäbe es zum Beispiel Handcreme mit Hanf, ein entsprechendes Super-Food-Kochbuch oder Klamotten aus Hanf.

Man kann aber natürlich auch den puristischen Weg gehen und Marihuana direkt abgepackt in Tüten mitbringen. Besser wäre es dann allerdings, wenn die Droge legal wäre.

Drogen im Wert von 309.000 Euro

Ein Rentner-Paar aus den USA ist da offenbar etwas durcheinandergekommen. Anders können wir uns nicht erklären, warum sie sonst 27 Kilogramm Marihuana in ihrem Kofferraum transportiert haben. Denn ihre Erklärung dafür ist ja total schlüssig: Die Drogen wollten sie an Weihnachten verschenken.

Allerdings muss es sich bei der 83-jährigen Frau und dem 80 Jahre alten Mann um ein sehr spendables Paar handeln. Denn wie die „New York Times“ berichtet, habe das Marihuana einen Wert von umgerechnet etwa 309.000 Euro.

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Grasgeruch schlug Polizisten schon entgegen

Dem Bericht zufolge kontrollierten New Yorker Polizisten das Paar am Dienstag, weil sie ungleichmäßig gefahren waren. Schon als sich die Beamten dem Truck näherten, soll ihnen der Grasgeruch entgegengeschlagen sein.

Also durchsuchten sie den Wagen und fanden einen Beutel über dem anderen. Die Rentner waren nach eigenen Angaben auf dem Weg von Kalifornien nach Vermont, um als Weihnachtsmänner mit besonders grünem Daumen ihre Präsente zu verteilen.

Die Polizisten mochten die Geschichte aber nicht so ganz glauben – und nahmen sie mit auf die Wache. Ihnen droht nun ein Strafprozess. (cho)