Rebecca Reusch: YouTuber verbreitet irre Theorie – das sagt die Polizei

Rebecca Reusch wird seit fast sechs Monaten vermisst. Ihre Eltern geben die Hoffnung dennoch nicht auf.
Rebecca Reusch wird seit fast sechs Monaten vermisst. Ihre Eltern geben die Hoffnung dennoch nicht auf.
Foto: Polizei Berlin

Gibt es eine neue Spur im Fall um Rebecca Reusch? Eine Frau will die 15-Jährige noch am Tag ihres Verschwindens in einem Bus gesehen haben. Demnach war das Mädchen in einem Bus in Richtung des Berliner Flughafens Schönefeld unterwegs.

Rebecca Reusch soll den Bus aber bereits nach wenigen Stationen wieder verlassen haben. Der YouTuber „Jarow“ hat über diesen mutmaßlich letzten Augenzeugenbericht in seinem aktuellen Video gesprochen. Aus der angeblichen Busfahrt hat sich jedoch noch eine weitere, irre Theorie entwickelt.

Rebecca Reusch: Zeugin will sie im Bus gesehen haben

Eigentlich beschäftigt Jarow sich hauptsächlich mit verschiedenen Mysterythemen auf seinem Kanal. Seit rund vier Monaten produziert er in unregelmäßigen Abständen aber auch Videos über das Verschwinden von Rebecca Reusch.

Seine andauerndes Berichten über den Fall sorgt dafür, dass Rebeccas Verschwinden weiterhin präsent bleibt. Die Einnahmen aus seinen Videos spendet er verschiedenen Hilfsorganisationen, wie im aktuellen zum Beispiel dem Weißen Ring.

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Kuriose Theorie: Rebecca soll sich in Korea aufhalten

Aus der Erzählung der Frau aus dem Bus entwickelte sich jedoch eine kuriose Vermutung. Einige Leute sind der Meinung, dass Rebecca sich möglicherweise in Südkorea aufhalten könnte. Diese Theorie entwickelte sich aus Rebeccas Vorlieben für die südkoreanische Band „BTS“ und dem Musikgenre K-Pop.

Jarow Rebecca Reusch

Jarow selbst gesteht aber ein, dass die Theorie ziemlich weit hergeholt ist. Rebecca hätte für eine Reise nach Korea ihren Reisepass mitnehmen müssen. Doch was sagt die Polizei? Gibt es neue Erkenntnisse oder gar eine heiße Spur?

Staatsanwaltschaft Berlin geht 2300 Hinweisen nach

Nach einer Anfrage von DER WESTEN am 2. August erklärte die Staatsanwaltschaft Berlin, dass es keine relevanten Neuigkeiten gibt. Derzeit wird rund 2300 Hinweisen nachgegangen.

Mittlerweile stuft man die Wahrscheinlichkeit, Rebecca lebend wiederzufinden, als sehr gering ein.

Der Schwager wird weiterhin verdächtigt, allerdings handelt es sich nicht mehr um einen dringenden Tatverdacht. Der Fall um Rebecca Reusch bleibt also nach wie vor ungelöst. (db)

 
 

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