Rebecca Reusch: Vater außer sich – „Wir sind total enttäuscht!“

Rebecca Reusch (15) ist am 18. Februar spurlos verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass die 15-Jährige das Haus des Schwagers und ihrer Schwester nie lebend verlassen hat. Der Schwager von Rebecca Reusch saß in Untersuchungshaft, ist mittlerweile auf freiem Fuß.

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  • Seit fünf Monaten wird Rebecca Reusch aus Berlin vermisst
  • Die Polizei geht vom Tod des Mädchens aus
  • Jetzt erhebt ihr Vater Bernd Reusch schwere Vorwürfe

Der Vermisstenfall Rebecca Reusch bewegte das ganze Land. Wo ist das Mädchen? Lebt die 15-Jährige noch? Am 18. Februar 2019 wurde sie das letzte Mal gesehen. Seitdem wird sie vermisst.

Mit Hochdruck suchte die Polizei mit Hundertschaften, Spürhunden, Hubschraubern oder Tauchern nach Rebecca Reusch. Hunderte Hinweise gingen bei den Beamten ein. Doch nichts führte zum Erfolg. Sie blieb verschwunden.

Rebecca Reusch: Vater erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei

Seit etwa zwei Monaten ist es ruhiger um die vermisste Jugendliche geworden. Und genau das kritisiert jetzt ihr Vater Bernd Reusch gegenüber dem Focus. „Wir sind total enttäuscht von der Arbeit der Polizei“, sagt er dem Portal. Es sei viel zu still um die seine Tochter geworden. Das letzte Mal, dass die Familie informiert worden wäre, liege zwei Monate zurück, zeigt er sich enttäuscht.

Weiter meint ihr Vater: „Sie haben auch nur diese eine vorgefertigte Theorie: Rebecca ist tot. Aber wie kann man so etwas behaupten, wenn man sie noch nicht gefunden hat?“

Die Familie suche mittlerweile selbstständig ohne die Polizei nach Rebecca. „Wir glauben nach wie vor, dass Rebecca lebt, dass jemand sie entführt hat, irgendwo festhält.“

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Doch die zuständige Staatsanwaltschaft zeigt sich zwar verständnisvoll, beharrt aber auf eine gängige Praxis. Es sei nicht die Regel, dass Angehörige über jeden Ermittlungsschritt informiert würden.

„Ganz besonders, wenn ein Familienmitglied der einzige Haupttatverdächtige ist“, so die Sprecherin laut Focus. Denn Rebeccas Schwager Florian R. (27), der Mann ihrer älteren Schwester wurde zunächst festgenommen. Weil aber die handfesten Beweise fehlten, wurde er nach ein paar Wochen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Die Familie hielt stets zu dem 27-Jährigen, glaubt weiterhin an seine Unschuld. Rebecca Reusch übernachtete vom 17. auf den 18. Februar im Haus ihres Schwagers und der Schwester. Am Morgen war sie alleine mit Florian R. in dem Haus. Dann verschwand sie spurlos. In seiner Vernehmung verstrickte sich der Schwager in Widersprüche. Die Polizei konzentrierte sich auf eine Fahndung nach einem himbeerfarbenen Renault Twingo, mit dem der 27-Jährige am Morgen unterwegs war. Auch die brachte keine Erkenntnisse.

Rebecca Reusch sei kein „Cold Case“

Doch auch die Polizei beharrt: Die Suche gehe weiter. Von einem „Cold Case“ sei man laut Focus weit entfernt. Das würde bedeuten, dass die Ermittlungen ohne Ergebnis eingestellt wurden. (js)

 
 

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