Rebecca Reusch (15) verschwunden: Polizei hat furchtbaren Verdacht

Rebecca Reusch wird in Berlin vermisst.
Rebecca Reusch wird in Berlin vermisst.
Foto: dpa/Polizei Berlin

Rebecca Reusch (15) aus Berlin wird seit dem 18. Februar vermisst. Als Hauptverdächtiger gilt Florian R. (27), der Schwager der 15-Jährigen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Gegen ihn besteht der dringende Verdacht, etwas mit dem Verschwinden von Rebecca Reusch zu tun zu haben. Die Polizei geht davon aus, dass Rebecca Reusch tot ist. Die Familie der 15-Jährigen glaubt weiterhin an seine Unschuld.

Mittwoch, 6. März

22.39 Uhr: Rebecca ist seit mehr als zwei Wochen vermisst. Die Ermittler rechnen nicht mehr damit, die Jugendliche lebend zu finden. Ihr Schwager sitzt seit vergangenem Montag in U-Haft wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlages. Allerdings wurde die Leiche der 15-Jährigen immer noch nicht gefunden.

Die Polizisten haben Fotos des Schwagers veröffentlicht, um herauszufinden, ob jemand ihn am Tattag (18. Februar) oder am Tag danach gesehen hat. Er soll mit einem himbeerfarbenen Twingo zwischen Berlin und Frankfurt/Oder unterwegs gewesen sein.

Die Ermittler haben am Abend bei „Aktenzeichen XY...ungelöst!“ bekannt gegeben, dass sie zu dem Schluss gekommen sind: Rebecca hat das Haus der Schwester nicht verlassen. Zumindest nicht lebend. Damit gilt der Schwager weiter als Haupttatverdächtiger.

22.03 Uhr: Die Schwester von Rebecca postet nach der Sendung auf Instagram Bilder von sich und Rebecca. Dazu schreibt sie: „Mein Herz ist gebrochen. Du fehlst mir so sehr.“ Die Polizei geht mittlerweile fest davon aus, dass Rebecca tot ist.

21.45 Uhr: Unzählige Hinweise kommen derzeit bei der Mordkommission an. Bei „Aktenzeichen XY... ungelöst!“ weisen die Ermittler darauf hin, dass sich Anrufer gedulden sollen, falls sie nicht direkt durchkommen. „Es herrscht Land unter. Die Beamten kommen gar nicht hinterher, die Telefone stehen nicht still“, so ein Ermittler in der Sendung.

21.30 Uhr: Rudi Cerne und der Chefermittler Hoffmann rufen erneut Zeugen dazu auf, sich bei der Mordkommission unter 030/4664911333 zu melden.

21.27 Uhr: „Wir kommen zu dem Schluss, dass Rebecca das Haus definitiv nicht verlassen hat. Und damit kommt der Schwager als Haupttatverdächtiger absolut in Frage“, sagt Chefermittler Michael Hoffmann. Außerdem geben die Fahrten des Wagens Fragen auf. „Wem ist das Auto aufgefallen?“

21.26 Uhr: Rudi Cerne spricht über Rebecca bei „Aktenzeichen XY...ungelöst!“.

21.06 Uhr: Selbst wenn die Polizei die Leiche von Rebecca nicht finden sollte, könnte der Schwager wegen Totschlages angeklagt werden. Dafür benötigen die Ermittler allerdings ausreichend Beweise. In „Aktenzeichen XY...ungelöst!“ spricht der Chefermittler über den Stand der Ermittlungen im Fall Rebecca Reusch.

20.52 Uhr: Der Schwager schweigt nach wie vor. Rebeccas Vater hat an ihn appelliert, endlich alles aufzuklären, damit er entlassen würde und die Polizei in eine andere Richtung ermitteln könnte. Die Familie glaubt an seine Unschuld.

20.35 Uhr: Der Schwager von Rebecca sitzt wegen dringenden Tatverdachts des Totschlages in Untersuchungshaft. Doch eine Berliner Anwältin hat nun gegenüber Bild gesagt, dass die Indizien gegen ihn nicht für einen Prozess reichen würden. Es ist nun die Aufgabe der Ermittler hinreichende Beweise zu finden, damit der Schwager weiter in U-Haft bleibt.

Ein wichtiger Beweis wäre der Fund der Leiche von Rebecca. Doch den Ermittlern läuft die Zeit weg. Denn umso länger ein menschlicher Körper verwesen kann, desto schwieriger sei es, Spuren zu sichern.

20.15 Uhr: Bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF spricht der Chefermittler Michael Hoffmann der 3. Mordkommission mit Moderator Rudi Cerne über den Fall von Rebecca Reusch. Es soll einen neuen Ermittlungsstand geben.

19.29 Uhr: Neue Spuren im Fall der Vermissten Rebecca! Der Chefermittler ist zu Gast bei „Aktenzeichen XY...ungelöst!“ und gibt den neuesten Stand der Ermittlungen bekannt.

18.35 Uhr: Die Schwester von der vermissten Rebecca Reusch hat ihr Profil bei Instagram vom öffentlichen auf den privaten Modus umgestellt. Einige Tage zuvor hatte sie bereits gebeten, ihr keine Nachrichten mehr zu schreiben, sondern sich bei Hinweisen direkt an die Polizei zu wenden.

In ihrem Status ist immer noch der Satz zu lesen: „Familie ist das Größte, wir halten zusammen“. Die Familie glaubt weiterhin an die Unschuld des Schwagers, obwohl der Mann in U-Haft sitzt.

17.47 Uhr: Die Polizei will durch Hinweise aus der Bevölkerung herausfinden, wo der Schwager mit dem Auto seiner Frau hingefahren ist. Und ob dort möglicherweise die gesuchte Leiche von Rebecca zu finden ist. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die 15-Jährige tot ist.

16.48 Uhr: Am Mittwochabend wendet sich die Polizei mit dem Fall Rebecca an die Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst!“. Dort soll es auch darum gehen, dass die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung brauchen: Wer hat das Auto der Schwester kurz nach dem Verschwinden der Schülerin vor mehr als zwei Wochen zwei Mal in Brandenburg, auf der Autobahn zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), gesehen?

Dort wurde es von einem Erfassungssystem registriert. Rund 50 bis 60 Kilometer vom Wohnhaus der Schwester in Berlin soll der Twingo aufgezeichnet worden sein. Die Ermittler vermuten, dass der Schwager die Leiche von Rebecca so weggeschafft hat. Die Polizei hofft die Leiche von Rebecca entlang dieser Strecke zu finden.

15.46 Uhr: Die Polizei hat Fotos des Schwagers veröffentlicht. Wie die dpa berichtet, geht es offenbar um den Verdacht, dass der Schwager am Vormittag, an dem Rebecca verschwand, die Leiche des Mädchens in Brandenburg versteckte und sie am Abend des folgenden Tages dort vergrub oder sich ihrer auf andere Weise entledigte.

Die Ermittler wenden sich nun an das Fernsehpublikum. In der Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ geht es am Mittwochabend um 20.15 Uhr um den Fall Rebecca. Im Studio wird der Leiter der 3. Mordkommission sein.

15.01 Uhr: „16 Tage... fühlt sich an wie Jahre.“ Vivien, die Schwester von Rebecca hat in ihrer Instagram-Story erneut einen Aufruf gepostet. Sie bittet darum, alle Hinweise auf Rebeccas Verbleib direkt an die Polizei in Berlin zu geben.

14.11 Uhr Die Polizei veröffentlichte auch ein Foto einer Fleecedecke. Eine solche hat Rebecca besessen, von ihr waren Spuren im Auto des Schwagers entdeckt worden.

13.43 Uhr: Das schreibt die Polizei zum Auto: Das vom Tatverdächtigen genutzte Fahrzeug, ein himbeerroter Renault Twingo mit Berliner Kennzeichen, wurde am Tag des Verschwindens Rebeccas von einer Verkehrsüberwachungsanlage auf der Bundesautobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder festgestellt.

Das war am Montag, 18. Februar, um 10.47 Uhr. Auch am darauf folgenden Tag, Dienstag, den 19. Februar, wurde es um 22.39 Uhr erfasst. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte zu diesen Zeiten allein der 27-jährige Schwager Zugriff auf dieses Auto.

13.21 Uhr: Die Polizei Berlin veröffentlichte ein Foto vom verdächtigen Schwager und dem betroffenen Auto.

Dazu stellen die Ermittler folgende Fragen:

  • Wer hat das Auto des Tatverdächtigen am Vormittag des 18. Februar 2019 und/oder in den Nachtstunden vom 19. zum 20. Februar gesehen?
  • Wer kann Angaben zu Aufenthaltsorten des Tatverdächtigen zu diesen Zeiten machen?
  • Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Bezugspunkte von ihm benennen, die zwischen Berlin und Frankfurt/Oder liegen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der abgebildeten Fleecedecke (Größe ca. 150 × 200 cm) machen, die seit der Tat aus dem Haushalt des Tatverdächtigen fehlt?

12.46 Uhr: Rebeccas Vater hat sich mit einem Appell an seinen Schwiegersohn gemeldet. Gegenüber RTL sagt er: „Florian, rede einfach! Klär das, damit die ganze Suche in die andere Richtung geht. In die richtige Richtung. Damit wir Becci finden.“ Der 55-Jährige glaubt an die Unschuld seines Schwiegersohns

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Rebecca Reusch verschwunden - die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wann verschwand die 15-Jährige?

  • Am 18. Februar soll Rebecca Reusch die Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers, wahrscheinlich zwischen 6 und 8 Uhr am Morgen, verlassen haben. Das Handy der 15-Jährigen war zu diesem Zeitpunkt letztmalig im Wlan-Netz des Hauses eingeloggt. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von dem Mädchen.

Warum wird der Schwager von Rebecca Reusch verdächtigt?

  • Der Mann von Rebeccas Schwester hatte sich der Polizei gegenüber in Widersprüche verstrickt. Er habe zum Zeitpunkt, als Rebecca verschwand geschlafen, sagte er unter anderem. Doch zur fraglichen Zeit empfing und sandte sein Handy Whatsapp-Nachrichten. Im Auto des Schwagers und seiner Frau wurden Medienberichten zufolge zudem Haare von Rebecca gefunden sowie Fasern einer Decke, die mit dem 15-jährigen Mädchen verschwand.

Warum wurde der Verdächtige zweimal festgenommen?

  • Die Beweise reichten dem zuständigen Richter zunächst nicht aus, um einen Tatvorwurf zu erhärten. Deshalb wurde der Schwager von Rebecca Reusch zunächst wieder entlassen. Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein. Ein zweiter gab deren Antrag auf Haftbefehl statt.

Könnte Rebecca noch leben?

  • Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass das Mädchen tot ist. Die Suche nach ihr läuft weiterhin. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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12.32 Uhr: Was sagt der Abend vor dem Verschwinden von Rebecca aus? Die ältere Schwester Vivien erzählte: „Jessica und Rebecca haben Pizza bestellt, Sims gespielt, nach einem Wohnwagen für den Urlaub geguckt“. Ein „ganz normaler Schwesternabend“, sagt die zweite Schwester Jessica im Fernsehen zu „Sat.1“. Profiler Axel Petermann sagte zu „Bild“, dass der Schlüssel zum Fall vielleicht im Verlauf des Vorabends zu suchen ist.

11.25 Uhr: Bei der Erfassung des Autos auf der Autobahn wurde ein automatisches Kennzeichenscan-System namens KESY genutzt. Das System soll helfen, gestohlene Autos auf dem Weg von Berlin aus der Stadt zu lokalisieren. Das Bundesverfassungsgericht hatte ein ähnliches Vorgehen der Polizei in den Bundesländern Bayern, Hessen und Baden-Württemberg aus Datenschutzgründen zum Teil für verfassungswidrig erklärt.

10.02 Uhr: Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass Rebecca Reusch nicht mehr lebt. Das Mädchen zu finden, habe nach wie vor höchste Priorität.

9.48 Uhr: Der verdächtige Schwager soll bislang nur geäußert haben, „nichts mit dem Verschwinden zu tun zu haben“ und dass man ihm ohne Leiche „nichts anhaben“ könne. Das berichtet die Berliner Zeitung.

7.50: Stichhaltige Hinweise zum Täter könnte erst der Fund der Leiche durch DNA-Spuren ergeben. Der Einsatz von Spürhunden und einem Hubschrauber in Neukölln führte bislang nicht zum Ziel.

6.25 Uhr: Das Auto, in dem Rebeccas Haare gefunden wurde, wurde am Morgen von Rebeccas Verschwinden gefahren. Und zwar auf der Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder. Wie die „Bild“ berichtet, erfasste die Brandenburger Polizei das Kennzeichen mit einem Erfassungssystem. Wer allerdings am Steuer saß, ist völlig offen.

05.16 Uhr: Die Arbeit der Ermittler wird von Tag zu Tag schwieriger. Rebecca wird immer noch vermisst. Der verdächtige Schwager schweigt weiterhin. Whatsapp-Nachrichten haben ihn verdächtig gemacht, die er geschrieben hat, als er angab zu schlafen.

Dienstag, 5. März

Rebeccas Familie, Arbeitskollegen und eine Freundin von Rebecca sprechen sich für den verdächtigen Schwager aus. Ein Arbeitskollege bezeichnet den 27-Jährigen als redselig und sehr freundlich. Eine Freundin von Rebecca kennt den Schwager als freundlichen, sympathischen Mann. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er Rebecca etwas angetan hat“, sagte sie der Bild.

17.16 Uhr: Die Familie der vermissten Rebecca Reusch verteidigt nach wie vor den Mann ihrer Schwester. Und das, obwohl die Polizei ihn mittlerweile dem Haftrichter vorgeführt und ihn in Untersuchungshaft gesteckt hat.

Die Mutter von Rebecca erklärt gegenüber Bild, dass ihr Schwiegersohn für alle Vorwürfe eine „schlüssige“ Begründung habe. Auch dass im Auto der Schwester Haare der 15-Jährigen sowie Fasern der Jacke gefunden wurden, kann sie erklären. So habe ihre kleine Nichte noch am Vortag des Verschwindens von Rebecca mit ihr im Auto spielen wollen.

15.21 Uhr: Die 15-jährige Rebecca aus Berlin ist immer noch nicht gefunden, aber die Polizei geht davon aus, dass sie tot ist und hat sich bei ihren Ermittlungen auf einen Hauptverdächtigen, ihren Schwager, festgelegt. Die Mordkommission hofft natürlich, die Leiche zu finden, um mögliche Hinweise zum Täter zu sichern, etwa DNA-Spuren, Haare oder Fingerabdrücke. Umso länger eine Leiche im Freien oder im Wasser liegt, desto schwieriger wird die Arbeit der Spurensicherung.

13.47 Uhr: Das Auto, in dem die Polizei die Spuren gefunden haben soll, sei nach Informationen der „Berliner Zeitung“ in der Vergangenheit sowohl von Rebeccas festgenommenen Schwager als auch ihrer Schwester Jessica benutzt worden. Zum Zeitpunkt des Verschwindens soll der Schwager allerdings keinen Zugriff auf das Auto gehabt haben. Denn dort soll Jessica nach derzeitigem Kenntnisstand mit dem Auto unterwegs gewesen sein.

12.33 Uhr: Die Polizei soll nun Hinweise haben, die den Fall Rebecca Reusch aufklären könnten. Im Auto der Schwester und des Schwagers von Rebecca Reusch waren Haare der 15-Jährigen gefunden worden.

Der Schwager von Rebecca Reusch wurde nun erneut festgenommen. Er soll laut einem Bericht der „Bild“ gesagt haben, dass er am Morgen des 18. Februar um 5.45 Uhr nach einer Feier heimgekommen war. Der Polizei gegenüber soll er außerdem gesagt haben, dass er zum möglichen Zeitpunkt des Verschwindens des Mädchens geschlafen habe. Zugleich sollen aber Whatsapp-Nachrichten von seinem Handy gesendet und empfangen worden sein.

In der Nacht oder an dem frühen Morgen des 18. Februar verschwand die 15-jährige aus dem Haus der Schwester und ihres Mannes.

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Das Wichtigste zum Fall Rebecca Reusch in Kürze:

  • Rebecca Reusch verschwand am 18. Februar spurlos.
  • Sie hatte bei ihrer Schwester übernachtet und am frühen Morgen das Haus verlassen, erschien dann aber nicht in der Schule. Nach einigen Tagen übernahm die Mordkommission die Ermittlungen.
  • Über 700 Hinweise sind bei der Polizei seither eingegangen.
  • In den Tagen zuvor gab es großangelegte Suchaktionen, unter anderem mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber.
  • Eine ältere Schwester von Rebecca hatte immer wieder im Internet auf verschiedenen Kanälen um Hilfe und Unterstützung gebeten. Sie und Helfer verteilten selbst kopierte Flugblätter mit dem Foto von Rebecca.
  • Am 28. Februar wird Rebeccas Schwager Florian R. verhaftet.
  • Weil es keinen hinreichenden Verdacht gab, wurde der 27-Jährige am 1. März wieder freigelassen
  • Die Polizei durchsuchte das Haus, in dem Rebeccas Schwager und ihre Schwester leben
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass Rebecca nicht mehr am Leben ist.
  • Im Auto der Schwester und des Schwagers wurden u.a. Haare von Rebecca Reusch gefunden
  • Am 4. März wird Rebeccas Schwager erneut festgenommen. Er verstrickt sich in Widersprüche. Dennoch ist Rebeccas Familie von seiner Unschuld überzeugt.
  • Am 6. März veröffentlicht die Staatsanwaltschaft Bilder von Florian R. und dessen roten Twingo. Die Ermittler fragen: Wer hat Florian R. oder dessen Auto am 18. Februar, dem Tag von Rebeccas Verschwinden, gesehen?
  • Das Auto wurde am Tag des Verschwindens auf der Autobahn Richtung Frankfurt/Oder erfasst.
  • In „Aktenzeichen XY" bittet die Polizei um Hinweise
  • Am 7. März durchsucht die Polizei ein Waldstück in Brandenburg, ohne Erfolg

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11.45 Uhr: Auch nach der Verkündung eines Haftbefehls im Fall der vermissten Rebecca Reusch aus Berlin hüllt sich der tatverdächtige Schwager des Mädchens laut Staatsanwaltschaft in Schweigen. Der 27-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

10.38 Uhr: Im Kofferraum des Autos der älteren Schwester von Rebecca Reusch sollen Haare des vermissten Mädchens gefunden worden sein. Außerdem sollen die Ermittler Fasern der Decke entdeckt haben, die mit Rebecca verschwunden ist.

Außerdem habe der Schwager von Rebecca Reusch angegeben, zum Zeitpunkt ihres Verschwindens geschlafen zu haben. Ermittlungen hätten allerdings ergeben, dass er zu dieser Zeit Whatsapp-Nachrichten geschrieben und empfangen haben soll. Das berichtet die „Welt“. Die Staatsanwaltschaft wollte diese Informationen auf Nachfrage nicht bestätigen.

7.38 Uhr: Die Polizei ging nicht ins Detail, worauf sich der dringende Tatverdacht gegen Rebeccas Schwager stützt. Es hieß lediglich, dass es nicht aufzuklärende Widersprüche „zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen“ gebe, schreibt die „Berliner Zeitung“.

06.21 Uhr: Der Schwager der vermissten Rebecca soll am Vormittag vor einen Haftrichter treten. Dort soll der Haftbefehl verkündet werden, den gebe es bereits. Der Mann wurde am Abend erneut verhaftet. Es besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags. Der Beschuldigte selbst bestreitet die Vorwürfe.

Montag, 4. März

Erneute Festnahme: „Auf Grundlage eines Haftbefehls wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags nahmen Kollegen unserer Mordkommission den 27-Jährigen Schwager der vermissten Rebecca heute in den frühen Abendstunden in Berlin fest“, teilt die Polizei Berlin via Twitter mit.

Rebecca Reusch wahrscheinlich tot

Freitag, 1. März

Die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft äußern erstmals die Vermutung, dass Rebecca Reusch tot ist. Sie gehen davon aus, dass sie Opfer eines Tötungsdelikt ist.

Rebeccas Schwager wird wieder freigelassen. Im Haus der Schwester sucht die Spurensicherung nach Hinweisen auf Rebeccas Verbleib. Die Familie glaubt an die Unschuld des Schwagers

Donnerstag, 28 Februar

Rebeccas Schwager wurde erstmals festgenommen. Er verbrachte die Nacht in einer Zelle. Es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche „zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen, sagten die Ermittler.

MIttwoch, 27. Februrar

Die Polizei sucht mit Hubschraubern und Hunden nach Rebecca. Die Ermittler finden ein graues T-Shir. Ob es Rebecca gehört, wird zunächst nicht verraten.

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Rebecca Reusch trug diese Kleidung zum Zeitpunkt ihres Verschwindens:

  • rosafarbene Plüschjacke
  • weißer Kapuzenpullover mit Aufschrift “RAP MONSTER”
  • blaue Jeans mit zerrissenen Knien
  • schwarz/weiße Sportschuhe der Marke „VANS“
  • große beige-rosafarbene Handtasche
  • roter Rucksack

Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Berlin unter der Nummer 030 / 4664 911 333 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Donnerstag, 21. Februar

Die Polizei geht mit der Suche an die Öffentlichkeit und veröffentlicht zum ersten Mal eine Vermisstenmeldung.

Montag, 18. Februar

Rebecca verschwindet. Sie hatte im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Neukölln geschlafen. Morgens sollte sie zur Schule gehen, dort kam sie nie an. Ihre Schwester, die Bewohnerin des Hauses, verließ das Haus um 7.15 Uhr.

Um 7.15 Uhr war Rebecca telefonisch nicht mehr zu erreichen. Der Schwager behauptet, Rebecca habe das Haus zu diesem Zeitpunkt schon verlassen gehabt. Seltsam ist aber, dass Rebeccas Handy zwischen 6 und 8 Uhr am Morgen noch im Netzwerk des Hauses eingeloggt war.

 
 

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