Rauch im Cockpit von Lufthansa-Maschine – Sicherheitslandung

Eine in Frankfurt gestartete Boing 747 ist in Kanada statt wie geplant in Florida gelandet – eine Vorsichtsmaßnahme (Symbolfoto).
Eine in Frankfurt gestartete Boing 747 ist in Kanada statt wie geplant in Florida gelandet – eine Vorsichtsmaßnahme (Symbolfoto).
Foto: imago/Becker&Bredel
Eine Boeing 747 der Lufthansa hat in Neufundland eine Sicherheitslandung vollzogen. Die Piloten mussten Sauerstoffmasken tragen.

St. John’s.  Eine Maschine der Lufthansa musste am Dienstag einen Flug von Frankfurt am Main nach Orlando in Florida abbrechen und ist stattdessen in Neufundland Kanada gelandet. Das berichtete zuerst die Zeitung „Welt“. Demnach hätten sich die Piloten des Passagierflugzeugs Boeing 747 des Fluges LH 464 wegen Rauch im Cockpit zu einer sogenannten Sicherheitslandung entschieden.

Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft unserer Redaktion bestätigte, haben die Piloten Sauerstoffmasken bei der Landung getragen. Die insgesamt 345 Passagiere sowie die 18 Crew-Mitglieder an Bord hätten das Flugzeug über die normalen Ausstiege verlassen können, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist noch nicht bekannt.

Ersatzflüge für Lufthansa-Passagiere

Bei der Landung habe es sich um eine Vorsichtsmaßnahme und keine Notlandung gehandelt, sagte der Sprecher weiter. „Dazu muss ein akuter Notfall bestehen – das war nicht der Fall“, sagte er. Für die in Neufundland gestrandeten Passagiere sollen schnellstmöglich Ersatzflüge organisiert werden. (bekö)

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