Raser wird mit 140 Sachen zu viel geblitzt – dann schmiedet er einen irren Plan

Ein Mann raste in eine Radarfalle und entschloss sich dann, diese in Brand zu setzen. Die Polizei verhinderte schlimmeres.
Ein Mann raste in eine Radarfalle und entschloss sich dann, diese in Brand zu setzen. Die Polizei verhinderte schlimmeres.
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Mit 140 (!) km/h zu viel donnerte auf der A93 bei Rosenheim in Bayern ein Mann (53) in einen Blitzer.

Der deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich war statt der in einem Baustellenbereich erlaubten 60 km/h mit über 200 km/h geblitzt worden.

Blitzer: Mann rast in Radarfalle - dann will er sie anzünden

Doch dabei blieb es nicht. Denn um ein mögliches Bußgeldverfahren zu vereiteln, griff er zu drastischen Mitteln.

Er durchbohrte mit schwerem Gerät die Außenwand des teilstationären Blitzers und plante die Radarfalle mit Benzin zu übergießen und in Brand zu stecken. Doch dazu kam er nicht mehr.

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Denn die Polizei kontrolliert die Anlage regelmäßig und so konnte der Täter während seiner Ausführung vor Ort durch eine Streifenbesatzung festgenommen werden.

Täter geständig

Der Täter zeigte sich vor Ort geständig. „Da der Brandanschlag Gott sei Dank verhindert wurde, konnte nicht nur ein großer Sachschaden sondern auch eine erhebliche Verletzungsgefahr für den Täter selbst abgewendet werden. Offensichtlich war diesem nicht bewusst, in welche gefährliche Lage er sich selbst durch das Entzünden des Benzins gebracht hätte“, fasste die Polizei in ihrer Mitteilung zusammen.

Der angerichtete Schaden beläuft sich auf ca. 1500 Euro.

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Radarfalle blieb funktionsfähig

Die Radarfalle blieb größtenteils unversehrt und funktionsfähig. Die Messergebnisse des Rasers und anderer Temposünder, die geblitzt wurden, können laut Polizei ausgewertet werden. Dem Raser droht jetzt neben Verlust seines Führerscheins ein Strafverfahren. (ms)

 
 

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