Quizduell – ein ganz normales Rate-Spiel

quiz Der Start im vorigen Frühjahr war ein Reinfall. Aus der Verbrüderung von Fernsehen und digitaler Welt wurde nichts. Das „Quizduell“ war wegen technischer Unzulänglichkeiten kaum mehr als eine Variante von „Upps – die Pannenshow“. Es war ein kleines Wunder, dass die ARD dem „Quizduell“ eine zweite Chance gab.

Moderator Jörg Pilawa knüpfte bei der Neuauflage da an, wo er damals aufgehört hatte: Ein ordentlicher Schuss Selbstironie sollte Kritikern bei weiteren Flops gleich den Wind aus den Segeln nehmen. Die Angst war unbegründet. Die Show lief so rund wie ein eingefahrenes Auto.

Was blieb in Erinnerung? Ein konventionelles Studio mit viel LED-Blingbling und gebohnertem Boden, überraschend schlichte Fragen und Antwortmöglichkeiten, die stark vom RTL-Klassiker „Wer wird Millionär?“ inspiriert waren.

Pilawa selbst moderierte mit gewohnter Lockerheit. Und Star-Gast Oliver Pocher störte nicht weiter. Kurzum: eine ganz normale Rate-Runde.

Das TV-Publikum sah es ähnlich. Deshalb war die Quote bescheiden. Das Interesse im Netz schien allerdings größer zu sein. Das Mediathek-Video stürzte am Dienstag immer wieder ab.

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