ProSieben: Umstrittener Investor steigt bei Sender ein: „Für die Zukunft des europäischen Fernsehens entscheidend“

Der Konzern von Silvio Berlusconi steigt bei ProSieben ein.
Der Konzern von Silvio Berlusconi steigt bei ProSieben ein.
Foto: imago

ProSieben hat einen neuen Investor und der ist ziemlich umstritten. Es handelt sich um niemand geringeren als Pier Silvio Berlusconi, den Chef des italienischen Mediensriesens Mediaset und Sohn von Bunga-Bunga-Politiker Silvio Berlusconi.

Während sich Berlusconi Senior über den Einzug ins Europaparlament freut, hat sein Sohn sich gerade Anteile von zehn Prozent an dem TV-Sender ProSieben gesichert, berichtet n-tv.

Sohn von Silvio Berlusconi kauft Rechte an TV-Sender ProSieben

Berlusconi und Mediaset seien „stolz darauf, in die Zukunft des frei empfangbaren europäischen Fernsehens zu investieren.“

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Mediaset ist nach eigenen Angaben der größte Anbieter für kommerzielles Fernsehen in Italien und auch in Spanien.

Dass der Konzern bei ProSieben einsteigen möchte, liegt nach eigenen Angaben unter anderem am schnellen Globalisierungsprozess, der das internationale Umfeld bestimme.

So könne man sich auch eventuellen Übergiffen widersetzen.

Silvio Berlusconi gründete Mediaset und wurde vor allem durch Affären bekannt außerhalb Italiens

Die Firma Mediaset wurde von Silvio Berlusconi gegründet. Der Politiker hat vor allem durch zahlreiche Affären und sogenannte Bunga-Bunga-Partys in der Öffentlichkeit für Aufsehen erregt.

2013 wurde er wegen Steuerbetrugs verurteilt und durfte sechs Jahre keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden. Die Strafe wurde 2018 vorzeitlich aufgehoben, weswegen er nun ins EU-Parlament einziehen darf. (fb)

 
 

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