„Wort zum Sonntag“ (ARD): Pfarrerin mit trauriger Aussage – „Ich wollte mich an die Regeln halten. Eigentlich...“

Das „Wort zum Sonntag“ (ARD) kommt von Stefanie Schardien.
Das „Wort zum Sonntag“ (ARD) kommt von Stefanie Schardien.
Foto: Screenshot ARD

Das „Wort zum Sonntag“ (ARD) eröffnet Stefanie Schardien wie immer so: „Guten Abend, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer.“

In der christlichen Sendereihe „Wort zum Sonntag“ (ARD) möchte Stefanie Schardien über Schuld sprechen. Die Pfarrerin aus Fürth erzählt dabei eine bewegende Geschichte aus ihrem eigenen Leben.

„Wort zum Sonntag“ (ARD) von Stefanie Schardien: Traurige Worte

Gerade in dieser Zeit würden wohl viele Menschen Schuld verspüren, vermutet Stefanie Schardien. „Zum Beispiel haben sich in der letzten Woche viele Menschen bei einer Trauerfeier mit Corona infiziert. Da geht es eigentlich um Trost, Abschied, um etwas Gutes“, so die Pfarrerin.

„Und am Ende lasten auf einigen – die Verantwortung und vielleicht Schuldgefühle.

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Das ist das „Wort zum Sonntag“:

  • Gibt es seit 1954
  • Das „Wort zum Sonntag“ ist nach der „Tagesschau“ die zweitälteste Sendung des deutschen Fernsehens
  • Sie wird jeden Samstagabend nach den „Tagesthemen“ in der ARD gesendet
  • Das „Wort zum Sonntag“ ist vier Minuten lang

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„Wort zum Sonntag“: Pfarrerin hat Schuldgefühle

Die Pfarrerin erzählt daraufhin eine Geschichte. „Vor zwei Wochen will ich eine alte Dame aus meiner Gemeinde im Krankenhaus besuchen. Es sieht nicht gut aus.

Stefanie Schardien sei morgens am Krankenhaus gewesen, erklärt sie. Doch die Besuchszeit fing erst mittags an – auch für Seelsorger.

„Als ich nachmittags wiederkomme, ist die Frau schon nicht mehr ansprechbar, und ein paar Stunden später ist sie gestorben“, erklärt die Pfarrerin. „Ich wollte mich an die Regeln halten. Eigentlich also alles richtiggemacht, und trotzdem bleibt sie für mich, die Schuld.“

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ARD-Pfarrerin mit dringender Bitte

Stefanie Schardien wünscht sich, dass in Zukunft ehrlicher über das Verpasste gesprochen wird. „Miteinander und, wer will, auch mit Gott.

Denn die ARD-Pfarrerin ist der Meinung: „Wenn wir so von der Schuld reden, dann ist das kein Schlussstrich unter dem, worüber man nicht gern spricht, sondern ein neuer Anfang“, sagt sie weiter. (nr)

 
 

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