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„Uncharted“ im Kino: Enttäuschende Videospiel-Verfilmung – selbst Marvel-Star Tom Holland ist machtlos

RTL: So fing beim Sender alles an

Der private TV-Sender RTL ging am 2. Januar 1984 in Deutschland auf Sendung. Damals hieß der Sender RTL plus. Die Abkürzung „RTL“ leitet sich aus der Bezeichnung „Radio Television Luxembourg“ ab. Der TV-Sender entstand als Ableger des deutschsprachigen Radioprogramms „Radio Luxemburg“.

Die Fans hatten gehofft, dass „Uncharted“ endlich die erste gute Videospiel-Verfilmung im Kino sein könnte – doch sie wurden krachend enttäuscht.

Die „Uncharted“-Reihe gehört zu den erfolgreichsten Game-Franchises aller Zeiten – und dann übernimmt mit Tom Holland auch noch „Spider-Man“ höchstpersönlich die Hauptrolle. Was soll da denn noch schiefgehen? Nun, offenbar so einiges…

„Uncharted“ im Kino: Erfolgreiche PlayStation-Reihe wurde verfilmt

Die Hauptfigur der „Uncharted“-Spiele ist der Abenteurer Nathan Drake – quasi das PlayStation-Pendant zu Indiana Jones. Seit 2007 sucht er auf der Konsole nach verlorenen Schätzen und versunkenen Städten.

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Infos zu „Uncharted“:

  • Kinostart: 17. Februar 2022
  • FSK: 12
  • Laufzeit: 116 Minuten
  • Besetzung: Tom Holland, Mark Wahlberg, Antonio Banderas, Sophia Ali, Tati Gabrielle
  • Regie: Ruben Fleischer

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In der Verfilmung schlüpft Tom Holland nun in die Rolle des jungen Nathan Drake, der sich auf seine erste großer Mission begibt. Gemeinsam mit dem verwegenen Sully (Mark Wahlberg) will er den sagenumwobenen Goldschatz von Entdecker Ferdinand Magellan finden, bevor dieser dem finsteren Moncada (Antonio Banderas) in die Hände fällt.

„Uncharted“ im Kino: Tom Holland schlüpft in die Rolle von Nathan Drake

Die größte Stärke des Films ist zweifellos sein Hauptdarsteller: Tom Holland ist nicht nur ein unfassbar sympathischer Typ – er passt auch perfekt in die Rolle des übermütigen, jungen Abenteurers und harmoniert zudem großartig mit Sidekick Mark Wahlberg.

Das Problem: Die Charaktere stolpern hier durch eine holprige Story mit überhastetem Erzähltempo und einer ganzen Ladung generischer Klischees.

„Uncharted“ im Kino: Oberflächlich, klischeehaft, generisch

Die Bösewichte sind absolut austauschbar, das Finale verkommt zum seelenlosen CGI-Overkill und die Rätsel werden von unseren Abenteurern derart schnell und einfach gelöst, dass es sich kaum nach einer wirklichen Herausforderung anfühlt.

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Auch die oberflächlichen Versuche, mit Drakes Vergangenheit rund um seinen verschollenen Bruder etwas emotionale Tiefe in den Film zu bekommen, wollen partout nicht funktionieren.

„Uncharted“ im Kino: Fans der Spielvorlage dürfen sich auf einige Anspielungen freuen

Ja, die Action ist ganz nett. Und ja, es ist unterhaltsam, Tom Holland auf seiner Schatzsuche zuzuschauen. Fans der Game-Vorlage dürfen sich zudem auf einige tolle Momente und Anspielungen freuen.

Der Film ist keine komplette Katastrophe – aber so richtig begeistert wird hier wohl dennoch niemand den Kinosaal verlassen. Dafür sind die Schwächen in Skript und Story einfach zu groß.

„Uncharted“ im Kino: Glaubt Sony selbst an den Film?

Ob Sony mit „Uncharted“ dennoch den gewünschten Grundstein für eine neue Filmreihe legen kann, wird davon abhängen, ob der Titel und die Hauptdarsteller trotz mauer Kritiken genug Zuschauer ins Kino locken können.

Jedoch ist die Frage angebracht, ob Sony selbst überhaupt von dem fertigen Film überzeugt ist. Es muss ja einen Grund geben, warum man einen potentiellen Sommer-Blockbuster lieber heimlich, still und leise im Februar veröffentlicht…