Udo Walz ist tot: Das war sein besonderer Bestattungs-Wunsch

Star-Friseur Udo Walz ist gestorben.
Star-Friseur Udo Walz ist gestorben.
Foto: imago images

Traurige Nachrichten aus der Promi-Szene: Udo Walz ist tot. Der Star-Friseur starb am Freitag im Alter von 76 Jahren. Das berichtet die „Bild“.

Ehemann Carsten Thamm-Walz bestätigte den Tod. Udo Walz habe vor zwei Wochen einen Diabetes-Schock erlitten und seitdem im Koma gelegen. Zahlreiche prominente Kollegen trauerten öffentlich um den Hair-Artist.

Udo Walz (†76) ist tot: Ehemann war nicht mehr in Klinik

„Udo ist friedlich um 12 Uhr eingeschlafen“, so Carsten Thamm-Walz gegenüber der Zeitung.

Was besonders tragisch ist: Ehemann Carsten konnte Udo Walz in seinen letzten Stunden nicht mehr beistehen. Denn Carsten Thamm-Walz musste sich nach dem Kontakt mit einer Corona-infizierten Person in Quarantäne begeben. So war es ihm nicht erlaubt, Udo im Krankenhaus zu besuchen, wie „Bild“ berichtet.

„Bild“-Reporterin Iris Rosendahl hat nur drei Stunden nach dem Tod von Udo Walz mit seinem Ehemann Carsten gesprochen. Sie berichtet von einem sehr emotionalen Telefonat. Der 50-Jährige „war kaum in der Lage, irgendwas zu sagen“. Carsten Thamm-Walz und der Star-Friseur sind seit 1994 ein Paar gewesen.

Der Witwer habe gesagt: „Ich stehe jetzt hier – und mein Mann ist nicht mehr da. Es ist furchtbar.“

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Das war Udo Walz:

  • Udo Walz wurde am 28. Juli 1944 in Waiblingen geboren
  • Er war Star-Friseur und wurde vor allem durch seine berühmte Kundschaft bekannt
  • Im Alter von 18 Jahren frisierte er bereits Schauspiellegenden wie Marlene Dietrich und Romy Schneider
  • Udo Walz führte insgesamt fünf eigene Friseursalons: Drei davon in Berlin, einer in Potsdam und ein weiterer auf Mallorca
  • Seit 1994 war er mit Carsten Thamm liiert – am 26. Juli 2008 wurde er zu Udos Ehemann
  • Udo Walz verstarb am 20. November 2020 in Berlin

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Udo Walz verstirbt unerwartet: Ein Schock für die Promi-Welt

Es ist ein großer Schock für die deutsche Promi-Szene. Star-Friseur Udo Walz betrieb bis zu seinem Tod fünf Friseursalons in Deutschland und Spanien, in denen er vor allem Berühmtheiten wie Claudia Schiffer, Marlene Dietrich (†90), Angela Merkel oder Julia Roberts zu seinen Kunden zählte.

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Und genau die widmen dem Verstorbenen am Freitag einige Instagram-Posts. RTL-Moderatorin Katja Burkhard schreibt: „Ich kann es nicht glauben... RIP, mein lieber Freund... Du wirst fehlen!“

Auch Schauspielerin Jenny Elvers teilt ein Foto von sich und dem Star-Friseur. „Udo, ich bin traurig. Du wirst fehlen! Mein Beileid, Carsten!“, so die 48-Jährige.

RTL-Moderatorin Birgit Schrowange kann es noch immer nicht fassen, dass der Hairstylist verstorben ist. Zu einem gemeinsamen Bild schreibt sie: „Du bist viel zu früh gegangen. Du wirst fehlen. Ich werde mich immer an die schönen Begegnungen mit Dir erinnern.“

Weitere Promis wie Syvlie Meis, Sascha Heyna und Oliver Kalkofe sprechen ihr Beileid aus.

Udo Walz stirbt nach Diabetes-Schock: Seine letzten Worte

Kurz vor seinem Tod wünschte Udo Walz seinen Followern, dass sie immer gesund und glücklich bleiben: „Bleibt gesund!“, lautet die Bildunterschrift seines letzten Instagram-Beitrags vom 14. November. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Friseur bereits im Krankenhaus.

Udo Walz wurde nach einem Diabetes-Schock in die Klinik eingewiesen. Was viele nicht wissen: Die Krankheit selbst wurde damals durch einen emotionalen Schock des Friseurs ausgelöst, wie „Bunte“ berichtet. Ende der 80er wurde er mit dem Diabetes Typ 2 diagnostiziert, nachdem sich sein damaliger Partner das Leben genommen hatte.

„Das wissen viele nicht, dass das auch dadurch passieren kann“, so Walz über die Erkrankung. Seit diesem Zeitpunkt wurde eine Insulin-Pumpe zu Udos ständigem Begleiter. Doch davon ließ sich die Frohnatur nie unterkriegen: „Man kann damit leben. Und wie ich immer sage: Es ist, wie es ist.“

Udo Walz: So wollte er bestattet werden

Udo Walz' Salons sollen weiter bestehen bleiben, wie Thamm-Walz sagte: „Ich möchte natürlich zum Wohle meiner Mitarbeiter die Arbeitsplätze erhalten. Das wäre ja auch in Udos Sinne.“ Sein Mann habe gewollt, dass seine Asche über eine Wiese gepustet oder anonym unter einem Baum bestattet werde. „Das entscheide ich dann noch. Aber auf jeden Fall wird er in Berlin bestattet. Aber Udo wollte keine feste Grabstelle auf einem Friedhof haben.“

 
 

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