„Tatort“ Wien: Fans ziehen witzigen Vergleich zu DIESEM Filmbösewicht

„Tatort“-Kommissar Mortiz Eisner und seine Kollegin Bibi Fellner sind am Sonntag in Wien im Einsatz.
„Tatort“-Kommissar Mortiz Eisner und seine Kollegin Bibi Fellner sind am Sonntag in Wien im Einsatz.
Foto: ARD Degeto/ORF/Lotus Film/Anjeza Cikopano

Im neuen „Tatort“ aus Wien wird es ernst. Während einige Ausgaben der ARD-Krimireihe von äußerst speziellen Fällen berichten, soll der Fall von Sonntagabend den Zuschauern besonders nah gehen.

Denn der neueste „Tatort“-Fall behandelt ein brisantes Thema, das das Publikum schon vor der Ausstrahlung beunruhigt.

„Tatort“: Homöopathie-Mord? So brisant ist der Krimi aus Wien

Der „Tatort“ aus Wien wird einigen Zuschauern übel aufstoßen. Denn die Produzenten haben es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, das Thema Naturheilkunde genauer unter die Lupe zu nehmen. Um genau zu sein, geht es um die umstrittene Homöopathie, eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die seit 1796 praktiziert wird.

Manche Menschen schwören auf diese Methodik, andere halten überhaupt nichts davon und berufen sich lieber auf die Schulmedizin. Jetzt mischt sich auch der „Tatort“ ein.

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Das ist der ARD-„Tatort“:

  • Der „Tatort“ ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1100 Tatort-Filme
  • In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Film pro Monat
  • Seit den frühen 1990er Jahren erhöhte sich die Häufigkeit der Erstsendungen und liegt mittlerweile bei etwa 35 pro Jahr

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„Tatort“ aus Wien: Mädchen stirbt – weil ihr Vater DAS tat

Der „Tatort“ am Sonntagabend läuft unter dem Titel „Krank“. Die fünfjährige Rosa verstirbt an einem Infekt, nachdem ihr Vater eine Behandlung mit Antibiotikum verweigert hat. Ein fataler Fehler, denn offenbar hätte die Schulmedizin das Leben des kleinen Mädchens retten können.

Kurze Zeit später wird ihr Vater, der Mitbegründer eines Naturmedizin-Unternehmens, überfahren und stirbt. Den Ermittlern Mortiz Eisner und Bibi Fellner ist schnell klar: Das war kein Unfall, sondern Mord. Im Verdacht steht die Mutter der verstorbenen Rosa. Hat sie sich für den Tod ihrer Tochter rächen wollen?

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„Tatort“-Zuschauer enttäuscht – „Skeptiker finden das vielleicht gut“

Im Netz sorgte der Krimi schon vor Ausstrahlung für Furore. Bei Twitter schrieb ein User: „Es geht im neuen 'Tatort' wohl um 'Globuli-Geschäftemacher'. Skeptiker finden das vielleicht gut, aber Homöopathie-Bashing in einem Krimi zeigt aus meiner Sicht, dass den Machern langsam die Ideen ausgehen. Der Titel bestätigt meinen Eindruck: 'Krank'.“

Ein weiterer User stimmte ihm zu: „Wirklich lächerlich.“ Der ewige Kampf zwischen Schulmedizin und Homöopathie nimmt offenbar kein Ende und wird im ARD-Krimi erneut angefeuert.

Und auch während der Ausstrahlung sorgte der besondere Tatort für Diskussionen. Die Twitter-User waren unterschiedlicher Meinung.

  • Schade, normalerweise gefällt mir der #Tatort aus Wien ja, aber heute ist das echt Mist.
  • Sendet nächstes mal einfach 1,5 Stunden lang ein Foto der Hofburg. Erscheint mir gerade spannender
  • Richtig guter #Tatort heute aus Wien, besonders im Vergleich zum Zürich-Tatort von letzter Woche.
  • Keine 30 Minuten und ich finde den #Tatort schon langweilig

Einige User ziehen außerdem eine witzige parallele zwischen dem Homöopathie-Guru Patrick Fabian und einem der bekanntesten Filmbösewichte der Geschichte.

Na fällt dir ein, wen die Fans meinen könnten?

Richtig! Dr. No. Den berüchtigten Gegenspieler von 007 James Bond.

Eine gewisse Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden. (pg, llg)

 
 

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