„Tatort“ (ARD): Fans freuen sich auf Fall aus Köln – doch er hat einen ernsten Hintergrund

Die Kölner „Tatort“-Kommissare Schenk und Ballauf ermitteln in einem vermeintlichen Mord-Fall.
Die Kölner „Tatort“-Kommissare Schenk und Ballauf ermitteln in einem vermeintlichen Mord-Fall.
Foto: WDR / Thomas Kost

Vorfreude auf den Kölner „Tatort“ am Sonntagabend in der ARD!

Der 80. gemeinsame Fall der „Tatort“-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Kommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) beschäftigt sich mit der Stasi-Vergangenheit der DDR und wird von Fans bereits sehnsüchtig erwartet. Doch hinter der fiktiven Geschichte steckt eine echte Erfahrung.

„Tatort“ (ARD): DDR-Fall aus Köln mit ernstem Hintergrund

Die „Tatort“-Folge „Der Tod der Anderen“ beginnt mit dem vermeintlichen Selbstmord einer Frau im Hotelzimmer.

Das eingespielte Ermittler-Team Schenk und Ballauf ist sich aber schnell sicher, dass die Tote ermordet wurde. Der Verdacht fällt auf Hotelbesitzerin Bettina Mai (Ulrike Krumbiegel), die eine unrühmliche Vergangenheit als Stasi-Spionin hat.

-----------------------

Das ist der „Tatort“:

  • Krimi-Serie auf ARD
  • die Erstausstrahlung fand am 29. November 1970 statt
  • mittlerweile gibt es 49 Staffeln
  • eine durchschnittliche Folge ist 90 Minuten lang

-------------------------------------------------

Was im „Tatort“ auf einer fiktiven Geschichte beruht, wurde ausgerechnet für Ulrike Krumbiegel bereits Realität – allerdings war sie die Person, die ausspioniert wurde.

+++ „Tatort“: ARD schmeißt Krimi aus dem Programm – aus diesem Grund +++

„Tatort“ (ARD): Schauspielerin wurde früher von der Stasi ausspioniert

Gegenüber „Bild“ erklärt Ulrike Krumbiegel, die gebürtige Ost-Berlinerin ist, dass sie mehrmals mit der Stasi in Berührung kam.

„Vor einer Theaterreise nach Frankreich wurde ich von einem führenden Stasi-Mitarbeiter angesprochen und gewarnt, mich gegenüber westlichen Journalisten zu äußern“, erzählt die 59-Jährige. „Das war schon eine versteckte Drohung“.

--------------------

Mehr News zum „Tatort“:

---------------------

Außerdem fand sie anhand ihrer Akte heraus, dass sie an dem Theater, an dem sie spielte, von einer Kollegin namens „IM Dulke“ bespitzelt wurde. Und: „Meine privaten Briefe nach West-Berlin wurden geöffnet und gelesen. Das fühlte sich sehr seltsam an“, zitiert „Bild“ die Schauspielerin.

Wie Ulrike Krumbiegel im „Tatort“ selbst in die Rolle des Spitzels schlüpft, kannst du am Sonntag um 20.15 Uhr im Ersten oder der ARD-Mediathek sehen. (kv)

 
 

EURE FAVORITEN