„Tatort Kiel“ (ARD): Extreme Szenen – aber die Zuschauer stellen sich nur DIESE Frage

Die Kieler „Tatort“-Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Alia Bagriacik) werden Augenzeugen eines Mordes.
Die Kieler „Tatort“-Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Alia Bagriacik) werden Augenzeugen eines Mordes.
Foto: NDR/Gordon Timpen

Der „Tatort“ in Kiel am Sonntag in der ARD ist nichts für schwache Gemüter! Während eines Seminars der Kieler „Tatort“-Kommissare Borowski und Sahin kommt es zu einem Mord, bei dem jede Menge Blut fließt – und der die Kommissare in Schuldgefühle stürzt.

„Tatort“ in Kiel: Mord in der Polizeischule

In dem Kieler „Tatort – Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ geht es direkt zu Beginn zur Sache. Klaus Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Alia Bagriacik) geben in ein Seminar in der Polizeischule, als eine Polizeischülerin während einer Übung plötzlich auf einen Mitschüler losgeht.

Die junge Frau sticht mit einem Schraubenzieher auf ihr Opfer ein – blutige Szenen, die nicht für jeden Zuschauer leicht verdaulich sein dürften. Auch die Kommissare stehen unter Schock.

+++ „Immer wieder sonntags“: Stefan Mross mit ehrlichem Geständnis – „Ich hatte Angst...“ +++

„Die Polizei kommt immer zu spät“

Da Borowski und Sahin den Vorfall mitansehen mussten, stellt sich in der Folge nicht die Frage nach dem Täter – aber jedoch nach dem Motiv der Tat. Und auch die Schuldfrage steht im Raum, wird vor allem zwischen den Kommissaren ausgefochten.

------------------

Das ist der „Tatort“:

  • Der 'Tatort' ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1100 Tatort-Filme
  • In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Film pro Monat
  • Ab den frühen 1990er Jahren erhöhte sich die Häufigkeit der Erstsendungen und liegt mittlerweile bei etwa 35 pro Jahr

--------------------

Schließlich leiteten sie das Seminar, hatten Verantwortung für die Polizeischüler – hätten sie die Tat verhindern können? „Es ist ja nun mal so, dass die Polizei immer zu spät kommt. Eigentlich von Berufs wegen“, beurteilt Schauspieler Axel Milberg das Thema.

---------------------------------

Mehr TV-Themen:

-------------------------------

Obwohl das Ermittler-Team in „Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ bereits da ist, trifft die Prämisse laut Milberg trotzdem in der Handlung zu: „Hier ist das schmerzlich auch der Fall.“

Zuschauer stellen sich nur eine Frage

Dass bei diesem „Tatort“ die Täterin schon gleich zu Beginn feststeht, stört die Zuschauer offenbar nicht weiter. Auf Twitter beschäftigt die Fans jedoch vor allem eine Frage: Warum bekommt die Täterin so lange keine psychologische Hilfe?

„Denkt noch jemand, dass da eigentlich permanent ein Psychologe dabei sein sollte?“, fragt eine Userin und bekommt viel Zustimmung dafür. Nach einer Dreiviertelstunde scherzt ein anderer Nutzer bereits: „Um 21.40 Uhr kommen sie auf die Idee, eine Psychologin hinzuzuziehen.“ (kv/the)

 
 

EURE FAVORITEN