„Tatort“-Zuschauer geschockt – ARD trifft DIESE Entscheidung

Der Tatort lief am Sonntag etwas später.
Der Tatort lief am Sonntag etwas später.
Foto: MDR/W&B Television/Michael Kotschi

Die Verwunderung bei den Tatort-Fans dürfte am vergangenen Sonntag groß gewesen sein. Denn statt des erwarteten Krimis lief erst mal noch eine Corona-Sondersendung über den Bildschirm.

Die Nachrichtenlage überschlägt sich derzeit so sehr, dass die ARD entschieden hat eine Änderung im Programm vorzunehmen. Das betraf den „Tatort“ am Sonntag und in den Wochen zuvor.

Die „Tagesschau“ wurde wegen der Corona-Nachrichtenlage aktuell von 15 auf 30 Minuten verlängert. Daher verschieben sich alle nachfolgenden Sendungen.

Tatort“-Fans mussten am Sonntag etwas Geduld mit vor den Fernseher bringen. Denn die Dresdner Oberkommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) beginnen erst verspätet mit ihren Ermittlungen.

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„Tatort“ aus Dresden: Geiseldrama und falscher Verdacht

Der neue Dresdner Fall „Deine Zeit ist gekommen“, startete dementsprechend erst um 20.30 Uhr und endete um 22 Uhr. Der Film erzählt von einem vorbestraften jungen Familienvater (Max Riemelt), der sein drogengeprägtes Party-Leben hinter sich lassen will.

Doch als eine Leiche vor seinem Haus gefunden wird, gerät er wegen seiner Vergangenheit schnell unter Verdacht.

Ein Fluchtversuch mit Frau und Sohn eskaliert dabei bis zu einer unerwarteten Geiselnahme, die das Kommissarinnen-Duo Gorniak und Winkler auf den Plan ruft.

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„Tatort“: Humor trotz Corona – diese Szene bringt die Zuschauer zum Lachen

Dass die „Tatort“-Fans trotz Corona-Krise ihren Humor nicht verloren haben, wird während der gesamten Ausstrahlung des neuen Dresdner „Tatort“ am Sonntagabend deutlich. Als Louis Bürger (Max Riemelt) eine Heimleiterin als Geisel nimmt, fragt ein User beispielsweise direkt: „Muss bei Geiselnahmen nicht auch der 2-Meter-Mindestabstand eingehalten werden?“

Doch eine Szene liefert die Gag-Vorlage auf dem Silbertablett: Bürgers Sohn Tim schließt sich vor Wut in einer Vorratskammer ein geht in seinem Zorn auf die dort gelagerten Lebensmittel los. Dabei zertrampelt er auch ausgerechnet mehrere Tüten Mehl – ein Produkt, das zuletzt bei Hamsterkäufern sehr beliebt war.

Auf Twitter wird die Steilvorlage sofort genutzt:

„Tatort“: Drama in Dortmund und München – platzt der Jubiläumstatort?

Doch noch an einer weiteren Stelle macht das Coronavirus den Tatort-Machern einen Strich durch die Rechnung.

Die Vorfreude war riesig, als die ARD ankündigte, dass ein ganz besonderer „Tatort“ gedreht werden solle. Gleich zwei Ermittlerteams sollten in einer Doppelfolge Hand in Hand auf Mörder-Jagd gehen.

Die Dortmunder Ermittler um Kommissar Faber (gespielt von Jörg Hartmann) und die Münchener Kollegen Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) sollten zur Feier von 50 Jahren im „Tatort“ erstmals gemeinsam vor der Kamera stehen.

Der Fall: Der Dortmunder Restaurant-Chef Luca Modica soll einem Mann Unterschlupf gewähren, der in München einen Mord begangen haben soll. Nur gemeinsam können die Teams diesen Fall lösen.

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Das ist der „Tatort“:

  • Der „Tatort“ ist eine Kriminalfilmreihe
  • Der erste „Tatort“ wurde 1970 ausgestrahlt
  • Seitdem erschienen bereits weit über 1.000 Filme
  • Im Jahr zeigt die ARD etwa 35 neue „Tatort“-Filme
  • Der erste „Tatort“ hieß „Taxi nach Leipzig“
  • Er wurde von Peter Schulze-Rohr inszeniert
  • Der „Tatort“ 'Krokodilwächter' darf nicht mehr gezeigt werden. Er verstieß gegen das Jugendschutzrecht. Im Film wurden Brutale, sexistische und menschenverachtende Szenen dargestellt

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Eigentlich hätten die spannenden Folgen im Herbst diesen Jahres in der ARD zu sehen sein sollen. Doch die Corona-Krise und die strengen Bestimmungen ob des Coronavirus, scheinen den Plan zu durchkreuzen.

WDR und BR entwickeln Pläne, um die Produktion aufrecht zu erhalten

Gegenüber der dpa sagten Verantwortliche des WDR: „Der Dreh des zweiten Teils des Jubiläums-Tatorts ‚In der Familie‘ in München ruht aufgrund der aktuellen Beschränkungen bis auf Weiteres.“

Ganz aufgegeben hat man jedoch den eigentlichen Plan noch nicht. So entwickele man Ideen, wie der eigentliche Sendetermin doch noch eingehalten werden könne, so der Bayrische Rundfunk, der in Zusammenarbeit mit dem WDR die Produktion auf die Beine stellt.

+++ „Tatort“ (ARD): DIESER Beginn dürfte die Fans ordentlich ärgern +++

An Ostern stehen bereits die nächsten zwei Folgen des „Tatort“ an. An OStersonntag kommt ein neuer Fall aus Münster. Am Ostermontag ermitteln die Kollegen aus Saarbrücken. (göt/at)

 
 

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