„Tatort“ in Dortmund (ARD): Nichts für schwache Nerven – diese Szenen sind extrem brutal

Tatort: Bei der Festnahme von Hakim Khaled (Shadi Eck) sieht sich Martina Bönisch (Anna Schudt) gezwungen, den Gesuchten mit körperlicher Gewalt zu überwältigen.
Tatort: Bei der Festnahme von Hakim Khaled (Shadi Eck) sieht sich Martina Bönisch (Anna Schudt) gezwungen, den Gesuchten mit körperlicher Gewalt zu überwältigen.
Foto: WDR/Bavaria Fiction GmbH/Martin Menke

Es sind geradezu apokalyptische Szenen, die der „Tatort“-Zuschauer am Sonntagabend in der ARD zu sehen bekommt. Szenen, die an Brutalität nicht zu überbieten sind.

Rassismus innerhalb der Polizei wird im 18. Dortmunder „Tatort“-Fall genauso thematisiert, wie die gesellschaftlichen Reaktionen darauf.

„Tatort“ in Dortmund (ARD): Achtung, nichts für schwache Nerven!

In „Heile Welt“ ermitteln Faber und Bönisch alias Jörg Hartmann und Anna Schudt und haben diesmal tatkräftige Unterstützung bei der Mordkommission. Rosa Herzog ist die Neue im „Tatort“-Team, gespielt von Stefanie Reinsperger.

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Das ist der „Tatort“:

  • Der „Tatort“ ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1100 „Tatort“-Filme
  • In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Film pro Monat
  • Ab den frühen 1990er Jahren erhöhte sich die Häufigkeit der Erstsendungen und liegt mittlerweile bei etwa 35 pro Jahr
  • Die Filme sind in der Mediathek der ARD abrufbar

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Und darum geht es beim „Tatort“ in Dortmund: In einem Geberzentrum in einer Hochhaussiedlung in Dortmund wird eine verkohlte Frauenleiche gefunden. Für Rosa Herzog steht schnell fest: Die Frau wurde erschlagen.

Das Ermittler-Team wird daraufhin vor allem vor Schwierigkeiten wie Polizeigewalt, Rassismus und Fake News gestellt.

„Tatort“ stellt sich Problemen der Gesellschaft

Sowohl die rechte als auch die linke Szene will den anschließenden Tumult für sich nutzen, um das Sagen im Kiez zu haben. Die Gewaltbereitschaft zwischen den einzelnen Parteien wird dabei genauso von Schaulustigen aus der Szene mit dem Handy gefilmt, wie das Eingreifen der Polizisten.

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Mehr zum „Tatort“:

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„Heile Welt“ lebt von gewalttätigen Szenen, zeigt auf, wie rasend schnell sich Ereignisse im Netz verbreiten, teilweise falsch wiedergegeben werden und zu Fake-News werden. Schon der „Tatort“-Trailer macht klar: Am Sonntagabend wird es nicht langweilig.

Auf Twitter gibt es bereits erste Reaktionen auf den „Tatort“ aus Dortmund: „Ich habe heute übrigens große Erwartungen an den Tatort.“ Oder „Im heutigen Tatort geht es um Rassismus bei der Polizei. Finde es sehr gut, dass Tatort dieses Thema aufgreift und bin gespannt“ sind nur einige der Kommentare, die sich bereits bei Twitter finden lassen. (jhe)

 
 

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