„Tatort“: Spektakuläre Wende – mit diesem Comeback hat in Köln niemand gerechnet

Hammer beim Kölner Tatort. Diese Kultfigur kommt zurück!
Hammer beim Kölner Tatort. Diese Kultfigur kommt zurück!
Foto: imago images

Er ist Kult im Kölner „Tatort“. Seit Jahren ist er in nahezu jedem Kölner Krimi am Start. Er treibt die Arbeit der Polizei voran, hat sicherlich auch den ein oder anderen Fall mitgelöst. Nun verschwindet er für immer von der Bildfläche.

Nein, wir reden hier nicht über die „Tatort“-Kommissare Ballauf und Schenk. Auch nicht über Gerichtsmediziner Roth. Nein, es geht um den Würstchenimbiss am Rheinufer und seinen Besitzer Ralf Jäger-Voss.

„Tatort“: 'Wurstbraterei' verschwindet aus ARD-Krimireihe

„Die Wurstbude“ von Ralf Jäger-Vosen macht für immer dicht. Und wird demnach auch in keinem „Tatort“ mehr zu sehen sein. Eine traurige Nachricht für die Millionen Zuschauer, die regelmäßig die Fälle des „Tatort“-Teams Ballauf und Schenk einschalten.

So hieß es zumindest am Donnerstag. Doch jetzt gibt es wieder Hoffnung für den Kult-Imbiss.

So soll die „Wurstbraterei“ künftig im Freilichtmuseum in Kommern stehen, wie die „RP“ berichtet. Und auch das „Tatort“-Aus sei noch nicht endgültig besiegelt, wie die ARD gegenüber dem Blatt erklärte.

„Die "Wurstbraterei" ist für die nächsten zwei Drehs fest eingeplant“, so ein ARD-Sprecher. Zudem geht die ARD davon aus, dass die „Wurstbraterei“ weiter bespielt werden könne.

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Das ist der „Tatort“:

  • Der 'Tatort' ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1100 Tatort-Filme
  • Hauptsendeplatz ist Sonntag um 20.15 Uhr in der ARD
  • In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Film pro Monat
  • Ab den frühen 1990er Jahren erhöhte sich die Häufigkeit der Erstsendungen und liegt mittlerweile bei etwa 35 pro Jahr

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Grund zur Freude also, auch weil Donnerstag alles noch ganz anders klang.

„Nein, wir machen nichts mehr, auch keinen 'Tatort.' Jetzt ist Feierabend und Schluss“, hatte der Besitzer des Würstchenimbisses gegenüber dem „Express“ erklärt. Für die Entscheidung gebe es mehrere Gründe, so der Betreiber.

Darum muss die 'Wurstbraterei' schließen

Zum einen seien da die verschärften Beschränkungen durch die Corona-Pandemie. Zum anderen aber auch ein persönlicher Schicksalsschlag. Denn eigentlich sollte seine Tochter den Imbiss übernehmen.

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„Unsere Tochter ist im Februar an einem Gehirntumor verstorben, mit 33 Jahren. Das hat auch noch zu unserer Entscheidung beigetragen. Wenn Kinder vor den Eltern gehen, das ist die falsche Reihenfolge“, so Vosen. (göt)

Eine unglückliche Panne gab es bei dem Voting zum „Wunsch-Tatort“. Was passiert ist, liest du hier.

 
 

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