„Tatort“: Zuschauer macht ARD heftige Vorwürfe – der Sender reagiert umgehend

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Die Krimiserie „Tatort“ begeistert schon seit Jahrzehnten die deutschen TV-Zuschauer. Sonntags um 20.15 Uhr lösen unterschiedliche Kommissaren-Teams Mordfälle in der ARD. Aktuell ermitteln 22 Ermittler-Teams in 20 deutschen Städten, sowie in Wien und Zürich. Wir stellen euch die bekanntesten aktuellen Besetzungen vor.

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Bei dem „Tatort“ in der ARD handelt es sich an diesem Sonntag mal wieder um eine Wiederholung eines bereits ausgestrahlten Films – die ARD bleibt damit der Linie treu, in den Sommermonaten nur „Tatort“-Wiederholungen zu zeigen.

Das mag auch darin begründet liegen, dass einfach nicht so viele Fälle in einem Jahr produziert werden und daher eine Art Pause notwendig ist – ein Zuschauer hat jedoch eine ganz andere Vermutung und teilt sie dem Sender auf Facebook mit. Die ARD reagiert sofort.

„Tatort“ (ARD): Zuschauer beschwert sich über Wiederholungen

An diesem Sonntag läuft der „Tatort“ aus dem Schwarzwald, bei dem die Ermittler Franziska Tobler (Eva Löbau) und Luka Weber (Carlo Ljubek) den Mord an einer 17-Jährigen und ihrem Tennislehrer aufklären wollen.

Das kommt dir bekannt vor? Vielleicht, weil die ARD mit der „Tatort“-Episode „Damian“ eine Wiederholung aus dem Jahr 2018 zeigt.


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Das ist der „Tatort“:

  • Der „Tatort“ ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1.100 „Tatort“-Filme
  • In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Film pro Monat
  • Ab den frühen 1990er Jahren erhöhte sich die Häufigkeit der Erstsendungen und liegt mittlerweile bei etwa 35 pro Jahr
  • Die Filme sind in der Mediathek der ARD abrufbar
  • Die erfolgreichsten Tatorte stammen traditionell aus Köln und Münster
  • Derzeit ist der Tatort in der Sommerpause
  • In der Mediathek sind Wiederholungen abrufbar

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Das finden nicht alle Zuschauer gut – besonders ein Mann macht dem öffentlich-rechtlichen Sender Vorwürfe und äußert eine Vermutung, was hinter den Wiederholungen im Sommer wirklich steckt.

„Wenn man das Geld nicht in zig Quiz-Sendungen verballern würde, nur damit sich immer die gleichen Promis als große Spender profilieren können, müsste man nicht ständig so viele Wiederholungen zeigen“, lautet der Kommentar auf Facebook. Das „Tatort“-Facebook-Team reagiert sofort.

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„Tatort“: ARD reagiert auf Vorwurf

In einem langen Statement heißt es: „Die ARD bemüht sich, mit ihren Einnahmen so sparsam und wirtschaftlich wie möglich umzugehen, um den HörerInnen und ZuschauerInnen gute und qualitativ anspruchsvolle Programmangebote liefern zu können.“

Von Haushaltsbeträgen und Werbung müsse das Gemeinschaftsprogramm der ARD und sehr vielen weiteren Sendern (unter anderem ARD alpha, Tagesschau24, KIKA, 3sat, Arte) und über 60 Hörfunkprogrammen finanziert werden.

Die ARD bemüht sich, mit ihren Einnahmen so sparsam und wirtschaftlich wie möglich umzugehen, um den HörerInnen und ZuschauerInnen gute und qualitativ anspruchsvolle Programmangebote liefern zu können.

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Was die Ausgaben betrifft, überwachen „unabhängige PrüferInnen regelmäßig, ob die ARD ihre Einnahmen korrekt verwendet. Gewinngelder, die bei Unterhaltungsshows ausgegeben werden, dürfen aus Beitragseinnahmen bezahlt werden.“ Solche Unterhaltungsshows seien immer Teil der ARD und „werden auch weiterhin ihren festen Platz im Sendeschema haben“, erklärt der Sender weiter – und stellt noch eine Sache klar: „Die Gewinne von Quizshows im Vorabendprogramm werden nicht aus Beitragseinnahmen bezahlt. Dafür werden ausschließlich Werbeerlöse aufgewandt. Lediglich die Gewinne bei Quiz-Sendungen im Hauptabend stammen zum Teil aus Beitragseinnahmen und werden zum anderen aus Werbeerlösen bezahlt.“ In die Regel spenden die Gewinner die Summe an wohltätige Einrichtungen.

Ungeachtet der Kritik, freuen sich einige Zuschauer aber tatsächlich über die Wiederholung des „Tatort“. „Einer der besten Tatorte, die ich jemals gesehen habe. Allerdings muss man der Typ für diese Art der Darstellung sein, der Tatort ist sehr speziell“, kommentiert eine Frau. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – da bildet auch der „Tatort“ keine Ausnahme. So mein ein anderer Zuschauer: „Es würde mich wundern, wenn ich den zu Ende gucke...“

Den „Tatort“ aus dem Schwarzwald kannst du an diesem Sonntag um 20.15 Uhr in der ARD oder der Mediathek sehen. (kv)

Eine Neuerung im ZDF könnte jedoch für weiteren Ärger bei GEZ-Kritikern sorgen. Worum es sich dabei handelt, erfährst du hier.

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