Tatort (ARD): Versteckter Auftritt – hast du IHN im Krimi erkannt?

Tatort: Dortmund-Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann).
Tatort: Dortmund-Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann).
Foto: WDR/Tom Trambow

„F*ck die Henne, ey“, was Tatort-Kommissarin Martina Bönisch so dezent unkonventionell ausdrückte, dürften sich am Mittwochabend wohl auch einige Zuschauer gedacht haben.

Der Tatort „Das Team“ war wohl einer der experimentellsten und unkonventionellsten Fälle der ARD-Reihe. Worum es ging?

Der Film war als Improvisationsstück ausgelegt. Sprich, die Schauspieler um Ben Becker, „Der Pass“-Star Nicholas Ofczarek und „Stromberg“-Ikone Bjarne Mädel hatten kein festes Drehbuch, keine festen Texte, kaum Vorgaben. Sie konnten sich ihrer Schauspielerei völlig hingeben. Ein Wagnis.

+++ „Tatort“ NRW: ARD versucht Experiment – Fans haben schlimmen Verdacht +++

Tatort (ARD): Kein Drehbuch, nur Improvisation

Gerade einmal zwei Tage dauerte der Dreh für „Das Team“. Gespielt wurde in einem alten Waldhotel in Siegburg.

Doch wer bei dem neusten Film der Tatort-Reihe genau hinsah, konnte so einige Feinheiten erkennen. Hast du beispielsweise auf den Leiter des Polizei-Einsatzkommandos geachtet?

Nachdem Münster-Ermittlerin Nadeshda Krusenstern umgebracht wurde, übernahm er mit seinem Team die Kontrolle über den Gasthof. Gespielt wurde der SEK-Chef von niemand anderem, als Regisseur Jan Georg Schütte selbst.

---------------

Diese Kommissare waren im Tatort „Das Team“ dabei:

  • Martina Bönisch (Anna Schudt)
  • Peter Faber ( Jörg Hartmann)
  • Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter)
  • Sascha Ziesing (Friedrich Mücke)
  • Marcus Rettenbach (Ben Becker)
  • Franz Mitschowski (Nicholas Ofczarek)
  • Nadine Möller (Elena Uhlig)

--------------

Kein ungewöhnlicher Zug für den 57-Jährigen. Schon in seinen Filmen „Klassentreffen“ und „Altersglühen“ hatte der Oldenburger eine Doppelrolle eingenommen.

+++ Michael Wendler: Seine Laura versetzt Fans in Schockstarre – mit DIESEN Worten +++

Tatort war riesige Herausforderung

Doch war die Vorbereitung des Krimis für Schütte eine Herausforderung.

„Für mich war die Vorbereitung größer als bei meinen anderen Filmen. Um den Krimi und die Beziehung der Kommissare zueinander erzählen zu können, hatte ich unheimlich viele Handlungsstränge angelegt. Und sie dann wieder verworfen. Am Ende habe ich es dann immer weiter reduziert. Wenn ich es mit einem Kunstwerk vergleiche, hatte ich am Anfang eine ganze Reiterstaffel und am Ende nur noch ein Pferd.“

 
 

EURE FAVORITEN