„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis mit traurigem Geständnis – „Habe es nicht fertig gebracht“

„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis hat ein trauriges Geständnis über ihre Vergangenheit gemacht. (Archivfoto)
„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis hat ein trauriges Geständnis über ihre Vergangenheit gemacht. (Archivfoto)
Foto: imago stock&people gmbh

Die „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis kann auf eine bewegte Kindheit und Jugend zurück blicken – wie hart ihr Leben als Tochter griechischer Gastarbeiter wirklich war, hat Linda Zervakis beim „Kölner Treff“ im WDR offenbart.

„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis spricht über ihre Jugend

Die deutsch-griechische Journalistin wuchs in Hamburg-Haburg auf, wo ihre Eltern einen Kiosk führten. Auch Linda Zervakis half dort regelmäßig aus – vor allem, nachdem sie ihren Vater als 14-Jährige an den Krebs verlor.

In der Familie der heutigen „Tagesschau“-Sprecherin war das Geld immer knapp, auf vieles musste verzichtet werden.

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Das ist die 'Tagesschau':

  • Die Tagesschau ist eine Nachrichtensendung der ARD
  • Die Tagesschau ist die älteste noch bestehende Sendung im deutschen Fernsehen
  • Die Tageschau wird seit 1952 ausgestrahlt
  • Neben Linda Zervakis sind auch Jan Hofer, Jens Riewa, Susanne Daubner, Thorsten Schröder und Judith Rakers Sprecher/innen bei der Tagesschau
  • Die Sendezeiten der Tagesschau sind 9.50, 12, 12.55, 17, 17.50 und um 20 Uhr

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„Ich konnte mir Sachen nicht leisten“, gesteht Linda Zervakis gegenüber „Kölner Treff“-Gastgeberin Bettina Böttinger vor laufenden Kameras. Oft habe sie Ausreden erfunden, wenn sie zum Beispiel kein Geld für eine Kino-Karte hatte. „Das waren diese Momente, die prägend und demütigend waren“, gibt die Mutter von zwei Kindern offen zu.

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Darauf musste „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis lange verzichten

Doch nicht nur finanziell lebte Linda Zervakis eingeengt – auch beruflich konnte sich die Hamburgerin lange nicht ausleben.

Zwar hatte ihre Mutter sich für ihre Tochter immer gewünscht, dass diese einmal studiere. Aber als die „Tagesschau“-Sprecherin schließlich einen Studienplatz in Berlin hatte, wollte sie ihre Mama mit dem Kiosk nicht alleine lassen. „Ich habe es nicht fertig gebracht“, erklärt sie.

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Genau dieser Schritt half der Journalistin aber dahin, wo sie heute ist. „Ich hab dann gesagt: 'Pass auf, ich bleibe hier, aber ich mach all' das, worauf ich Lust habe'“, erzählt die 45-Jährige. Sie habe Praktika gemacht und in einer Werbeagentur gearbeitet, nebenbei im Kiosk ausgeholfen.

„Erst mit 28 Jahren – dann ist meine Mutter in Rente gegangen – da hat eigentlich für mich erst mein Leben, in Freiheit, angefangen“ – und die Karriere der Nachrichtensprecherin ging steil bergauf.

DAS ist der größte Luxus für die „Tagesschau“-Sprecherin

„Das hört sich jetzt alles so traurig an“, räumt Linda Zervakis ein. Jedoch habe die schwierige Zeit sie eines gelehrt: Demut.

Sie brauche keine großen Luxus, genieße es total, dass sie in ihrem Job Menschen kennenlernt, die sie „sonst nur vom Sofa aus kennengelernt“ hat.

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Und noch eine Sache macht für „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis Luxus aus: „Dass ich vielleicht ein, zwei Mal die Woche essen gehen kann – dass ich mir das leisten kann, finde ich super!“

 
 

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