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„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers offen – „Fällt mir nicht leicht“

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Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers nehmen die Bilder der vergangenen Tage arg mit. Foto: IMAGO / Revierfoto

Auf Instagram kennen wir „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers normalerweise als strahlenden Sonnenschein. Die 46-Jährige Paderbornerin gewährt ihren Followerinnen und Followern einen Einblick in ihr Privatleben, zeigt ihre Tiere, lässt die Fans an der Gestaltung ihres Gartens teilhaben.

Doch in diesen Zeiten scheint die „Tagesschau“-Sprecherin Abstand von ihrem fröhlichen Privat-Alltag zu nehmen. Zu schwer wirken die Bilder aus der Ukraine nach. Bilder, mit denen die „Tagesschau“-Journalistin tagtäglich umgehen muss. Und so wagt sich Judith Rakers bei Instagram an ein Novum.

„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers wird deutlich

„Eigentlich poste ich hier nichts Politisches. Weil wir bei der Tagesschau gehalten sind, NEUTRAL zu bleiben bei allen Themen, über die wir in den Nachrichten auch berichten. Objektivität ist ein hohes Gut und ich finde den Neutralitätsanspruch richtig. Deshalb konzentriere ich mich hier auf Social Media auf die schönen Dinge des Lebens, die kleinen, die glücklich machen“, beschreibt Rakers mit ernster Mine.

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Die „Tagesschau“: Das solltest du wissen

  • Die „Tagesschau“ wird seit 1952 in der ARD ausgestrahlt
  • Sie wird in Hamburg produziert
  • Die Musik stammt von Musiker Hans Carste

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Doch das gehe in diesen Zeiten einfach nicht. „Aber da ich heute morgen in der Frühschicht wieder nur schlechte Nachrichten für euch hatte, möchte ich hier einmal klar sagen, dass mir das nicht leicht fällt. Auch mich berühren diese Nachrichten, die Bilder, die Angst der Menschen. Der verzweifelte Überlebenskampf einer ganzen Nation. Ich formuliere es jetzt so neutral, wie ich kann: Dieser Wahnsinn muss aufhören“, wird die Journalistin deutlich.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Instagram der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

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Ein Appell, den wohl in der derzeitigen Lage nahezu jeder Mensch unterschreiben würde. Es bleibt nur zu hoffen, dass er so schnell wie möglich auch Realität wird.

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Aktualität geht immer vor. Auch in der „Tagesschau“. Und so musste am Donnerstag ein Live-Interview unterbrochen werden. Was dann folgte war erschütternd.