RTL: Neues TV-Format „I can see your voice“ sorgt für Entsetzen – „Wer ist für sowas verantwortlich?!“

Die RTL-Show „I can see your Voice“ sorgte für schockierte Reaktionen.
Die RTL-Show „I can see your Voice“ sorgte für schockierte Reaktionen.
Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Am Dienstagabend feierte die neuste RTL-Show „I can see your voice“ ihr Debüt. Bei der Musik-Rateshow müssen die prominenten Kandidaten ihre Kollegen anhand ihres Gesanges erkennen.

Doch wer jetzt glaubt, dass ein bestimmter Auftritt für entsetzte Gesichter beim RTL-Publikum gesorgt hat, irrt sich gewaltig. Das Problem geht viel tiefer...

RTL: „I can see your voice“ schockt Zuschauer

Mit Spannung wurde die neue RTL-Show „I can see your voice“ am Dienstag erwartet. Sieben Kandidaten geben vor, ein absolutes Stimmwunder zu sein, aber nicht alle sind es tatsächlich.

Ein prominentes Rateteam aus Evelyn Burdecki, Thomas Hermanns, Tim Mälzer, Judith Rakers, Jorge González und Sasha soll die Spreu vom Weizen trennen.

So weit, so gut. Wäre da nicht die Situation im Studio, die jede Menge Fragen aufwarf.

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Das ist RTL:

  • deutschsprachiger Privatsender der RTL Group mit Sitz in Köln
  • nahm den Sendebetrieb in Deutschland am 2. Januar 1984 auf
  • RTL ist die Abkürzung von Radio Télévision Luxembourg
  • beschäftigt rund 500 festangestellte Mitarbeiter
  • Geschäftsführer ist Jörg Graf
  • bekannte RTL-Shows: DSDS, GZSZ, Alarm für Cobra 11, Bauer sucht Frau

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Denn während Moderator Daniel Hartwich bei der Begrüßung der Promis bewusst auf Handschläge oder Ähnliches verzichtet, scheinen Corona-Schutzmaßnahmen ansonsten keine Rolle zu spielen – zum Entsetzen der Zuschauer.

+++ DSDS (RTL): Maite Kelly komplettiert Jury – und verrät... +++

RTL: Schwere Vorwürfe gegen Kölner Sender

Viele Aufzeichnungen mussten wegen der Corona-Krise ohne Studiopublikum auskommen. In der RTL-Show ist jedoch Publikum vorhanden. Das Schockierende: Die Studiozuschauer sitzen eng an eng, es ist kein 1,5 Meter Abstand zwischen den Stühlen erkennbar.

Das Promi-Rateteam sitzt dagegen mit angemessenem Abstand zueinander. Für die Zuschauer ein Unding, auf Twitter häufen sich kritische Kommentare:

  • „Ich bin sprachlos. Da wird gesungen, gebrüllt vom Publikum...muss sich RTL nicht an die Regeln halten? Bitte um Erklärung, wer hat die Sendung so genehmigt?“
  • „Und weshalb sollen wir überall Masken tragen? Damit RTL wieder Zuschauer im Publikum haben kann?!“
  • „Sehr krank! Es wird gejohlt und mit Aerosolen gewirbelt. Wer ist für sowas verantwortlich? Superspreader-Party ohne Abstand bei RTL! Und Schüler müssen mit Maske im Unterricht sitzen“
  • „In der heutigen Zeit mit vielen Coronagegnern ist RTL ein ganz schlechtes Vorbild. In vielen anderen Shows wird Corona stets thematisiert....“

Tatsächlich wurde die Sendung am 29. Juli aufgezeichnet, also mitten in der Corona-Pandemie.

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Das belegt auch ein Instagram-Beitrag von Evelyn Burdecki, die am 2. August über die Dreharbeiten berichtet.

Eine Stellungnahme von RTL zu der Thematik steht noch aus – allerdings dürfte die Kritik auch in der nächsten Folge „I can see your voice“ am Mittwoch um 20.15 Uhr wieder laut werden.

 
 

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